Collage mit 4 Kindern
anschnallen im Sitz der Klasse II / III

Rückwärts, vorwärts, Folgesitz

Das Internet ist schon lange kein Neuland mehr für mich. Womit ich mich bis vor kurzem allerdings überhaupt noch nicht auskannte, das waren Folgesitze inbesondere Sitze der Klasse II / III. Irgendwann allerdings kommt auch für Reboarder-Eltern der Tag, an dem sie sich eingestehen müssen, dass Kinder nicht bis zu ihrem Lebensende rückwärts im Auto sitzen können. Bislang transportierten wir alle unsere Kinder reboard: Der Kleinste liegt in der Babyschale (Besafe izi sleep), der Zwerg ist kürzlich vom MaxiCosi Mobi in den Besafe Combi X3 gewechselt (der Mobi wird aktuell repariert), die Trulla bekam vor ein paar Wochen einen schwarzen Axkid Minikid, der Sandwichjunge hat den gleichen in Rot und der Besserwisserboy passte noch gut in den Axkid Kidzone.

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Buch Schulkind und 1. Klasse

Non scholae sed vitae discimus – oder so

Ich habe vor vielen Jahren ein neusprachliches Gymnasium besucht. Das bedeutet, dass ich ab der 5. Klasse Lateinunterricht hatte und entweder von da oder aus einer Wer-wird-Millionär-Sendung weiß, dass das Zitat in der Überschrift so gar nicht richtig ist. “Non vitae sed scholae discimus” schrieb einst Seneca an Lucilius und der konnte vor gut 2.000 Jahren sicherlich nicht ahnen, dass das Zitat heute aktueller denn je sein würde. Der Tweet einer 17jährigen sorgte vor einiger Zeit für ordentlich Aufregung an deutschen Schulen und in den Medien, denn sie stellte in weniger als 140 Zeichen fest, dass sie zwar Gedichte in vier Sprachen analysieren kann, zeitgleich allerdings keine Ahnung von Versicherungen hat und auch nicht weiß, wie eine Steuererklärung funktioniert. Und irgendwie, seien wir ehrlich, hatten wir solche Gedanken auch schon vor ein bis drei Jahrzehnten, als wir uns – der Schule überdrüssig – fragten, wofür wir die Vektorrechnung oder das große Latinum je wieder brauchen sollten. Und was war eigentlich noch gleich der Unterschied zwischen Brutto und Netto?

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Kind mit Schulrucksack

Schuleingangsuntersuchung 1.0

In knapp acht Monaten ist es so weit: Der Besserwisserboy wird eingeschult. Der Schulranzen bzw. unser Rucksack von Ergobag steht schon bereit, das passende Sicherheitsset ist bestellt und erste Gedanken zur Schultüte machen wir uns später. Gestern stand erst einmal die Schuleingangsuntersuchung an und da ich am Tag vorher noch auf der Fanpage nach euren Erfahrungen fragte und ganz viele unterschiedliche Antworten erhalten habe, mag ich euch auch schildern, wie es bei uns ablief. Wir leben in Bayern, die Einladung zur Untersuchung erreichte uns im Dezember und es war angekündigt, dass sie etwa 20 Minuten dauern sollte.

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Etagenbett natur

Ganz schön hoch, so ein Hochbett…

Es begab sich eines Morgens, dass sich unser damals noch 5jähriger Sohn kerzengerade und erhobenen Hauptes vor mich stellte, mir tief in die Augen sah und mir mitteilte, dass er nun schon groß sei. Ich wunderte mich kurz ein wenig – so hatte er mir ein paar Stunden vorher noch lautstark erklärt, dass er noch ein Kind sei und deshalb weder Schuhe noch Jacke alleine anziehen könne und dies “ja schließlich” in meinen Aufgabenbereich als Mutter fiele – ich war aber durch seine selbstbewusste Aussage, die keinen Zweifel zuließ, und seinen aufforderden Blick neugierig geworden und erkundigte mich nach dem Hintergrund dieser Erkenntnis. “Ich bin”, sprach er mit stolz geschwollener Brust, “schon so groß, dass ich ein Hochbett bekommen muss!” Uff. Ein wenig Erleichterung machte sich in mir breit – gerechnet hatte ich ehrlicherweise mit viel schlimmeren Dingen – er hätte sich in den Kopf gesetzt haben können zu heiraten, ein Fahrzeug zu führen oder die Weltherrschaft an sich zu reißen oder statt einem kleinen Händchen Naschkram pro Tag plötzlich Anspruch auf eine riesige, erwachsene Pranke Süßigkeiten zu haben. Und DAS hätte ich ihm nicht so leicht wieder ausreden können…

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Baby tanzt

Linktipp: Kinderlieder – Musik, Texte und Noten zum Download

“Igele, Igele, schau mal ins Spiegele, deine Beinchen sind krumm.
Igele, Igele, schau mal ins Spiegele, deine Beinchen sind kurz.”
(fränkische Version…)

Nachdem der Zwergenkönig vor ein paar Wochen mit dem Sprechen und Erzählen begonnen hat, steht sein Mund nicht mehr still. Wenn er nicht gerade kommentiert und diskutiert (“Nein, andere (Ba)Nane! Apfel! Lieber Apfel! Doch nicht Apfel. Nane! Groooße Nane. Essen! Jetzt!”), singt er und das ist unglaublich niedlich: “Igale, Igale, schau mal Spiegale! Beine sind rumm!” ist aktuell sein Lieblingslied und wenn er nicht das singt, dann ganz bestimmt ein Geburtstagslied. Noch gefällt uns sein recht eingeschränktes Repertoire an Songtexten und wir hören ihm gerne zu, es könnte aber gut sein, dass wir in 2-3 Wochen absolut keine Geburtstagshits mehr hören wollen (Erfahrungswert!) und so kommt es, dass ich mich auf die Suche nach klassischen Kinderliedern zum Download gemacht habe. Das aber nicht nur deswegen, weil ich die CDs, die wir zuhause haben, nicht mehr hören kann, sondern auch und ganz besonders wegen der Texte. Meist bekomme ich die erste Strophe eines Liedes noch zusammen, muss aber spätestens bei der zweiten improvosieren (“Aber Mama, das heißt doch gar nicht soooo!”)…

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