Collage mit 4 Kindern

Ein Mädchencomputer für unterwegs

Warum immer ich? Nachdem ich schon über Kerstins pinkes Nokia Lumia 800 schreiben durfte, hat uns jetzt ein Samsung N150 plus erreicht, natürlich auch in pink. Da ich bei uns der Techniker bin und als Informatiker prädestiniert bin über so etwas zu schreiben, darf ich jetzt diesen Artikel über ein pinkes Netbook schreiben. 
“Wieso eigentlich ein Netbook, die sind doch out?” dachte ich letztens, als Kerstin sich so eines wünschte. Als vor 2-3 Jahren die Netbooks so richtig im Kommen waren und der totale Netbook-Hype war, fragte ich mich oft, wozu man so etwas braucht. Um unterwegs zu arbeiten gibt es Notebooks, war mein Gedanke. Die Idee an einem 9 oder 10 Zoll Laptop zu sitzen, kam mir irgendwie komisch vor. Der Bildschirm so winzig, beim Browsen immer scrollen, kein DVD-Laufwerk und dann noch eine Tastatur, die halb so groß ist wie meine, waren meine Argumente gegen solche Geräte. Insgeheim wünschte ich mir aber trotzdem so eins, weil es doch so klein und transportabel war. Ich habe mir allerdings keines gekauft.

Und heute: Mittlerweile gibt es Handys, die leistungsfähiger sind als mein großes Notebook, mit tausenden, teils kostenlosen Apps und Akkulaufzeiten, von denen jeder Laptopbenutzer nur träumen kann. Als Tablet gibt es die “gleichen Geräte”, dann auch ohne Telefonie, aber mit größerem Display und noch längeren Akkuzeiten.
Die Tablets und Handys werden heutzutage alle per Touchscreen bedient und wenn man viel schreiben muss, fehlt einem eine echte Tastatur. Für eine Email oder SMS reichen die virtuellen Tastaturen durchaus aus, aber wenn man z.B. Blogartikel verfassen möchte, ist für meinen Geschmack eine echte Tastatur unabdingbar.

Den gleichen Gedanken hatte auch meine Frau, als sie sich das Netbook wünschte. Wir sind in letzter Zeit häufig unterwegs, Arztbesuche, Zugfahrten etc. und es ist manchmal ziemlich anstrengend, wenn man seine Emails mit der Handytastatur beantworten muss, gerade dann, wenn es geschäftliche sind.

Das Netbook ist hier eine bessere Alternative. Nicht nur dass auf dem Samsung N150 Windows 7 installiert ist und man sich nicht vom großen Rechner auf den kleinen umgewöhnen muss, es gibt auch die üblichen Standardprogramme wie Word, Excel, Firefox und Thunderbird, genau wie auf dem “großen”. Dank vielfältiger Verbindungsmöglichkeiten kann das Netbook auch unterwegs online gehen, so dass man sein Homeoffice quasi mit auf Reise nehmen kann. Natürlich ist es immer eine große Umstellung mit dem kleinen Display und den schmaleren Tasten der Tastatur, aber meines Erachtens besser als mit Tablet oder Handy.


Ein paar technische Daten gebe ich zur Vollständigkeit auch an: Das Samsung N150 plus besitzt ein 10,1 Zoll-Display und verwendet einen Intel Atom N450 Prozessor mit 1,6 GHz. Als Speicher sind 1 GB Ram verbaut und eine 250 GB Festplatte vorhanden. Wireless Lan ist genauso nutzbar wie Bluetooth und eine Webcam. Das Gerät ist  18,8 x 26,4 x 2,7 cm groß und ca. 2 Kg schwer. Die Akkulaufzeit ist mit 8 Stunden Betriebszeit angegeben, wir haben den Wert noch nicht erreicht, aber auf knapp 7 Stunden sind wir im Normalbetrieb auch schon gekommen.

Um unterwegs online zu gehen, wird ein Surfstick benötigt oder man benutzt den persönlichen W-Lan-Hotspot seines Handys (sowohl unser iPhone 4S als auch das Nokia Lumia 800 haben so etwas). Und nicht zu vergessen: es ist pink!

Samsung bietet neben Net- und Notebooks übrigens auch hervorragende Handys und Tablets an. Mit ihrer einzigartigen Mischung aus Technik und Design und ihren wahnsinnig tollen AMOLED-Displays sind sie vom weltweiten Handymarkt nicht mehr wegzudenken. Hier findet ihr alle neuen Samsung Handys im Überblick. Noch mehr Informationen zu den Samsung Handys und Tablets sind z. B. auf n-droid.de zu finden.

Netbooks sind vielleicht out und unser Samsung N150 plus ist auch nicht mehr ganz up-to-date, aber für uns ist es eine günstige, mobile Alternative bzw. teilweise Ergänzung zu Handy und/oder Tablet. Und zur Not fragt Kerstin, die wird euch sagen, dass es nicht nur klein, handlich und praktisch ist, sondern auch … genau: pink!

Nutzt ihr selbst ein Netbook oder seid ihr mit Handy bzw. Smartphone und Rechner bzw. Laptop zufrieden?

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Über den Autor: Carsten
Carsten ist Papa von vier wilden Kerlen und einer kleinen Prinzessin. Carsten deckt den Technik-Part des Blogs ab und verschafft spannende Einblicke in das Leben als Papa von fünf Kindern.

7 Kommentare zu “Ein Mädchencomputer für unterwegs”

  1. avatar Iris sagt:

    Ich finde ja auch immer, wenn ich mir was Tragbares zulege, dann sollte es auch wirklich gut zu tragen sein und nicht so sperrig wie ein Laptop. Außerdem will ich auch eine richtige Tastatur und nicht so ein Gepiekse wie etwas beim ipad. Also muss es wohl ein Netbook sein für mich. Da träume ich schon lange von….allerdings: Pink muss nicht sein ;) Neulich sah ich ein gepflegtes Dunkellila mit Metalliceffekt. Ich glaube das war von Dell. Das wäre es! Weihnachtsmann, hörst du mich?

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  2. avatar Kira Nolte sagt:

    Also ich wollte auch immer ein Netbook haben
    Da ich meinen Laptop allerdings auch beruflich nutze und unsere CATIA Programme eine gute Grafikkarte brauchen und auch einen vernünftigen Bildschirm habe ich mich dagegen entschieden. Es wäre einfach Geldverschwendung in unserem Fall.
    Ich habe meinen Packard Bell Lappi und mein Freund hat sich einen Acer gekauft.
    So ist jeder zufrieden und gut.

    Obwohl mich diese kleinen süßen Dinger echt reizen würden, und in Pink sieht er klasse aus:-)

    Viele Grüße

    Kira

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  3. avatar Viv sagt:

    Oh ja, der gefällt mir auch. Ich habe einen “stationären” Lap am Schreibtisch und das iPhone 4S immer in der Hosentasche. aber so ein netbook…hmmmm ;)

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  4. Ich hatte auch überlegt, weil sie ja doch recht putzig sind und ich schon mal mit dem Laptop herumwandle, aber am Ende ist es bei mir wieder ein Laptop, statt ein Netbook geworden. Lg, Sarah von http://www.sarahhatsgetestet.de

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  5. avatar Hannes sagt:

    Die Netbooks haben den Vorteil der langen Akkulaufzeit, gegenüber einem Laptop und natürlich die Tastatur gegenüber einem Tablet!

    Natürlich hat ja ein Tablet auch eine virtuelle Tastatur, jedoch wer auf so etwas schon einmal einen längeren Brief schreiben wollte, weiß das dies nicht ganz einfach ist und eine Tastatur unbedingt erforderlich ist…

    Netbooks sind schon gut wenn man schnell mal wohin muß und jetzt nicht unbedingt sein Laptop schleppen möchte, sondern so hat man ein kleines Gerät mit allem was man benötigt in der Hand…

    Aber wie so oft haben alle Geräte ihre Vor- und Nachteile und je mehr Geräte man hat, umso mehr Zeit verbringt man mit der Syncronisation, den man möchte ja auf allen Geräten die Daten bei der Hand haben!

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  6. avatar Sabienes sagt:

    Schade eigentlich: Wenn eure Tochter in dem Alter sein wird, in dem sie ein Netbook gebrauchen kann, wird das Teil hoffnungslos überaltert sein.
    Um mal eben schnell ins Netz zu gehen oder schnell was zu bearbeiten, sind Netbooks ideal und um Welten besser, als ein Tablett (spricht eine iPad-Userin!)
    Lg
    Sabienes

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  7. avatar Julia sagt:

    Also ich finde ja die Farbe nicht so schlimm ;)
    Aber ansonsten nutze ich Unterwegs mein Smartphone und das Netti wenn ich dann länger unterwegs bin oder so. Da möchte man eigentlich auch nicht drauf Verzichten :)

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