Collage mit 4 Kindern

Gesucht und gefunden: das Tommee Tippee Babyphone

Da die Zahl unserer Kinder in naher Zukunft wieder steigt, waren wir erneut auf der Suche nach einem neuen Babyphone. Nach einigen guten und sehr guten Geräten, die wir in den letzten Jahren benutzten, aber auch echt grausamen, die nach der ersten Benutzung sofort wieder im Karton den Rückweg antraten, sind unsere Ansprüche eigentlich ganz human. Unser neues Babyphone sollte gut auf Geräusche reagieren (man sollte meinen, dass das jedes Gerät können sollte, aber genau da hatten wir schon üble Erfahrungen), die Elterneinheit sollte tragbar sein, eine gute Akkulaufzeit besitzen und die Lautstärke sollte auch annehmbar hoch sein. Letzteres ist leider bei vielen von uns ausprobierten Geräten nicht der Fall, so dass wir teilweise (vor allem, wenn wir kochen) nur anhand der Aktivitäts-LEDs sehen können, dass etwas passiert.

Bestandsaufnahme

Wir besitzen derzeit 4 Babyphones, die in den verschiedenen Zimmern der Wohnung verteilt sind.
Da sind zum einen zwei Geräte von Angelcare, ein AC401 mit Bewegungsmatte und ein AC301, ebenfalls mit Matte. Beide Geräte sind von der Lautstärke sehr gut. Die Empfindlichkeit beim AC401 ist ebenfalls sehr gut, so dass wir da schon einige Stufen zurückgeschaltet haben, damit das Gerät nicht im Dauerbetrieb ist. Bei dem AC301 lässt die Empfindlichkeit dafür sehr zu wünschen übrig. Die Akkulaufzeit ist beim 401 sehr gut, beim 301, selbst mit neuen stärkeren Akkus, nicht wirklich. Einen Schlafzyklus von ca. 20:00 Uhr bis 7:00 Uhr hält die Elterneinheit nicht durch, so dass immer das Ladekabel in Reichweite sein muss. Die Empfindlichkeit der Babymatten ist bei beiden Geräten gut. Sie erkennen sofort, wenn das Baby nicht mehr im Bett liegt. Einen Atemstillstand hatten wir glücklicherweise noch nicht, allerdings in 3,5 Jahren etwa drei Fehlalarme (Kind hat normal geatmet, lag ungünstig neben den Matten)
Leider besitzen beide Geräte keine Gegensprechfunktion.

Als nächstes hätten wir ein Audioline BabyCare 4 im Angebot. Es besitzt keine Matten, ist dafür aber sowohl in Empfindlichkeit als auch Lautstärke hervorragend. Die Akkulaufzeit ist moderat, einen Schlafzyklus hält es gerade so durch, allerdings mit stärkeren Akkus als Original. Das Gerät hat ebenfalls keine Gegensprechfunktion.

Als letztes haben wir uns ein NUK Babyphone gekauft. Nach anfänglicher Skepsis, ob ein Nuckelhersteller auch Babyphone bauen kann, waren wir doch sehr überrascht. Es hat eine sehr gute Empfindlichkeit und eine tolle Akkulaufzeit. Mit den Originalakkus und hoher Empfindlichkeit (nächste Stufe wäre Dauerbetrieb) hält es mindestens drei Nächte ohne aufzuladen aus. Es besitzt eine tolle Gegensprechfunktion. Einziges Manko: die Lautstärke. Die Elterneinheit ist sehr leise, so dass man beim Kochen oder bei laufender Spülmaschine außer dem Knacken beim Einschalten nichts hört. Außerdem hat es so kleine Standfüße, dass man es kaum aufrecht hinstellen kann.

Das Neue – Tommee Tippee digitales Babyphone mit Sensormatte

Da eins der Angelcaregeräte derzeit nicht so will, wie wir wollen, haben wir uns ein neues Babyphone zugelegt, diesmal von Tommee Tippee. Es hat keine besondere Modellbezeichnung, sondern heißt Digitales Babyphone mit BewegungssensormatteTommee Tippee kennt man hierzulande eigentlich auch eher aus dem Bereich des Ess- und Trinkzubehörs bzw. von Windeleimern. Aber die Erfahrung mit Nuk zeigte uns, dass auch solche Firmen gute Babyphone bauen können. Um es vorwegzunehmen, auch das Phone von Tommee Tippee hält, was es verspricht und funktioniert deutlich besser als erwartet.

Der Lieferumfang:

Geliefert wurden:

  • Elterneinheit mit 2 x 750 mAh AAA Akku
  • Ladeschale mit Netzteil
  • Basisstation mit Netzteil (Notfallbatterien nicht im Lieferumfang)
  • Bewegungssensor
  • Handbuch

Die Installation:

Die Installation gestaltet sich sehr einfach. Für die Elterneinheit wird nur eine Steckdose für die Ladeschale benötigt, danach kann das Aufladen sofort beginnen.
Ebenso verhält es sich mit der Basisstation. Einzig die Installation der Bewegungssensormatte ist etwas aufwendiger. Die Matte muss unter die Matratze auf das Lattenrost gelegt werden. Danach muss das Kabel zur Basisstation geführt werden. Hier muss man aber darauf achten, dass es nirgendwo frei schwingt, da es sonst zu falschen Messwerten kommen kann.

Der Betrieb:

Nach dem Anschalten der Basisstation und dem Aktivieren der Elterneinheit versuchen beide sich zu verbinden, was normalerweise innerhalb von wenigen Sekunden funktioniert. Danach wird sofort auf beiden Geräten die aktuelle Raumtemperatur im Kinderzimmer angezeigt. Bei Kinderaktivität leuchten LEDs oberhalb des Displays auf und die Lautsprecher werden für mind. 10 Sekunden aktiviert. Sollte danach wieder Stille sein, ist auch im Babyphone Ruhe. Die Elterneinheit besitzt ein eingebautes Nachtlicht, das man sowohl von der Basisstation als auch von der Elterneinheit steuern kann. 

Die eingebaute Gegensprechfunktion ist vor allem bei unserem Großen sehr hilfreich, so kann man sich manchen Gang ersparen.
Die Sensormatten versehen ihren Dienst auch hervorragend. Man kann sie entweder mit Ticken oder ohne betreiben. Die Empfindlichkeit der Matten kann ebenfalls eingestellt werden.
Die Akkulaufzeit der Elterneinheit ist mit den Originalakkus nicht sehr berauschend. Die vom Hersteller angegebenen 8 Stunden haben wir im Testbetrieb bisher nicht erreicht. Im Vergleich dazu ist die Ladezeit extrem hoch, eigentlich muss die Elterneinheit den ganzen Tag in die Ladeschale, damit sie nachts ein paar Stunden ohne auskommt.

Das Design:

Auf den ersten Blick wirken Babyphone und Basisstation sehr modern. Das weiße Gehäuse mit den schwarzen Bedienelementen sieht recht gut aus. Auf den 2. Blick wundert man sich, wie “wuchtig” die Elterneinheit ist. Sie hat zwar einen guten Stand, auch ohne Ladeschale, aber dafür ist sie schwer und wirkt ein wenig klobig. Das gleiche gilt für die Basisstation, von vorn sieht es elegant und schmal aus, hinten ist es aber dick und klobig. Aber das gibt nur ein kleinen Abzug in der B-Note. Vorteil ist aber tatsächlich, dass die Geräte nicht wie unser Audioline ständig umfallen.

Fazit:
Das Tommee Tippee digitale Babyphone mit Bewegungssensormatte ist eine gute Anschaffung mit guter Funktionalität und guter Verarbeitung. Leider lässt die Akkulaufzeit ein wenig zu wünschen übrig. Aber abgesehen davon eine echte Kaufempfehlung!
Zu kaufen gibt es das Tommee Tippee Digitale Babyphone mit Bewegungssensor-Matte bei Amazon.

Welches Babyphone nutzt ihr und wie sind eure Erfahrungswerte?

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Über den Autor: Carsten
Carsten ist Papa von drei wilden Kerlen und einer kleinen Prinzessin. Er freut sich schon sehr auf seinen vierten kleinen Sohn, der im April das Licht der Welt erblicken wird. Carsten deckt den Technik-Part des Blogs ab und verschafft spannende Einblicke in das Leben als Papa von vier Kindern.

8 Kommentare zu “Gesucht und gefunden: das Tommee Tippee Babyphone”

  1. avatar Shiri sagt:

    Wir hatten vorher ein SCD von Philips (die jetzt als Avent verkauft werden) damit waren wir gar nicht zufrieden. Es war störanfällig und wir hörten mehr Taxifunk und andere Kinder, als unser eigenes. Außerdem brauchten wir in einem Jahr bestimmt 2, wenn nicht gar 3 Akkus.

    Jetzt haben wir seit locker 2 Jahren das Audioline Babycare 4. Ein sehr einfaches Gerät (keine Gegensprechfunktion ;), keine Kinderlieder) aber dafür mit Nachtlicht :)
    Für uns ist am Besten an dem Gerät, es kann mit normalen Akkus betrieben werden, was einen Akkutausch sehr erleichtert und auch wesentlich günstiger macht. Reichweite und Lautstärke sind für uns perfekt.

    Von uns sehr zu empfehlen!

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    • avatar Kerstin sagt:

      Das 4er Audioline nutzen wir auch – ich hatte mich damals belesen, dass es deutlich besser sein soll als das 5er und wir sind damit auch absolut zufrieden in jeglicher Hinsicht!

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  2. avatar Anika sagt:

    Bislang haben wir noch gar kein Babyphone und sind derzeit auf der Suche nach einem geeigneten. Da die Auswahl wie bei allen Babyprodukten riesig ist, fällt die Auswahl natürlich nicht leicht. Daher vielen Dank für die Vorstellung.

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    • avatar Kerstin sagt:

      Braucht ihr noch ein Babyphone? Wie lebt ihr eigentlich ohne? Wäre bei uns unvorstellbar!

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  3. avatar Ela sagt:

    Das Audioline hatten wir anfangs auch und ich fands toll. Ok, sehr standfest ist es nciht, weswegen es nach einem Jahr (ca.) kaputt ging – zu oft runter gefallen ;-) .

    Haben dann ein H+H gekauft. Nicht so konfortabel wie das Audioline, aber funktioniert. Wollte ja erst wieder ein Audioline, aber die bösen Elektrowellen ;-) . Kind schläft trotzdem nicht besser, also wirds bei einem eventuell zweiten ein neues Babyphon geben. Denn beim Audioline hörte ich im Sommer sogar den Nachbarshund leise bellen, während das H+H bei sowas erst gar net anschlägt.

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  4. avatar Tobi sagt:

    Hallo,

    nachdem ich nun lange nur gelesen habe möchte ich nun doch mal meine Meinung los werden.
    Wir nutzen das Philips Avent DECT baby monitor SCD535 und sind sehr zufrieden damit. Allerdings haben wir auch nicht wirklich viele Geräte ausprobiert. Aber das SCD535 kann eigentlich alles was ich von einem Babyfon erwarte… und es überlebt auch den ein oder anderen absturz. Sehr schön finde ich auch die abspielbare Musik…. die wir hin und wieder auch zum einschlafen nutzen. Bei mir hat es dann auch gleich mitgewirkt

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