Der Gynoii Baby Monitor – Babygucken via App

[Im Test] Der Gynoii Baby Monitor – Babygucken via App

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Modernen Eltern wird gerne nachgesagt, um ihre Kinder zu rotieren und sie keine Sekunde aus den Augen zu lassen. Wir stehen unter dem Klettergerüst, um da zu sein, falls der 8jährige stürzt, wir fahren von der Arbeit nach Hause, weil wir vergessen haben, dem Schulkind seinen täglichen Apfel einzupacken und wir packen unseren Nachwuchs in Watte. Ich weiß nicht, ob es so ist und auch nicht, ob es nicht vielleicht doch nur die Ausnahmen sind, die so handeln (und ob es die nicht auch schon früher gab?), Fakt ist aber:  Wir kümmern uns und sehen nach unserem Nachwuchs. Und genau um das Sehen unseres Kinder soll es im Folgenden auch gehen. In den letzten Wochen durften wir einen Babymonitor von Gynoii testen und mit dem hatten oder haben wir unseren Nachwuchs immer wunderbar im Blick.

Der Gynoii Babymonitor

Babymonitor Kamera

Bei dem Gerät handelt es sich um eine Kamera, die Bild und Ton aufs Smartphone (Android und iOS) übertragt. Der Gynoii Babymonitor wurde uns für den Test kostenlos von Gynoii zur Verfügung gestellt.

Kernstück des Babymonitors ist die Kamera (Auflösung: 1280 x 720px), die ihr auf dem Bild links seht. Sie kann entweder mit einem Standfuß aufgestellt oder mit einer großen Klammer am Bett oder einem Regal befestigt werden.

Die Kamera kann nur und ausnahmslos zusammen mit der Gynoii App betrieben werden, die ihr über den Google Play Store oder itunes herunterladen könnt. Das heißt, dass ihr zum Einrichten einmal die Kamera starten müsst, die sich daraufhin ins W-Land verbindet, und zum anderen die Gynoii App installieren.

Den Babymonitor einrichten

Die App ist selbsterklärend. Zunächst wird ein Konto eingerichtet. Nun sucht die App die Kamera und fügt sie zum Account hinzu. Der Zugriff auf das heimische W-Lan wird über ein Kennwort auf der Rückseite der Kamera oder den QR-Code auf dem Gerät bestätigt. In der App können die Video-Qualität, die Sensitivität des Bewegungsalarms und die des Geräuschalarms verändert werden. Außerdem könnt ihr neben eurem Account auch einen Gastzugang für Nachbarn, Freunde oder die Großeltern einrichten.

Screenshot Baby Monitor
Screenshot aus der Gynoii Baby-App (Android)

Gynoii App und Kamera im Gebrauch:

Über die App könnt ihr jederzeit auf das Echtzeitbild zugreifen. Das funktioniert nicht nur innerhalb des W-Lans, sondern auch 20 km weiter im Edeka oder 450 km weiter bei den Großeltern (sofern ihr diesen den Zugriff erlaubt habt) – es erschließen sich damit ungeahnte Möglichkeiten. *hüstel*

Tagsüber wird das Bild absolut klar und detailgetreu übertragen, nachts ist es nicht komplett scharf, reicht aber aus, um das zu erkennen, was wir wissen müssen. Das rote Leuchten an der Kamera kann größere Kinder gegebenenfalls ein wenig stören. Die Leuchten an der Rückseite der Kamera können über die App ausgeschaltet werden, damit es im Zimmer nicht zu hell wird.
Die Kamera bzw. App schaltet sich automatisch vom Tag- in den Nachtmodus und informiert zuverlässig per voreingestelltem Nachrichtenton im Telefon über Bewegungen und Geräusche im Zimmer (allerdings informiert die App nicht darüber, ob sie eine Bewegung oder ein Geräusch wahrnahm). Auf dem Bild seht ihr einen Screenshot aus der App – links: Tag, rechts: Nacht bzw. dunkel:

Babymonitor Ecbtzeitbild
Übertragung mit dem Gynoii Babymonitor

Wir haben die Kamera nun rund 1,5 Monate im Einsatz und finden sie gut. Die Foto- bzw. Video-Übertragung funktioniert einwandfrei und auch Geräusche werden optimal gesendet. Wer zeitgleich auf dem Handy ein Spiel spielen mag, sich auf Facebook tummel oder anderweitig beschäftigt ist, kann beispielsweise auch einstellen, dass nur eine Benachrichtung erfolgt oder Töne im Hintergrund übertragen werden (wer starrt schon stundenlang auf ein Standbild im Kinderzimmer?).

Weitere Features des Gynoii Babymonitors

Über die App können Fotos und auch Videos über soziale Netzwerke geteilt werden – wir haben das bislang weder gebraucht noch gemacht, für viele ist das aber sicherlich interessant. Fotos und Videos können aufgenommen werden und zum Beispiel auch automatisch Zeitraffervideos (aus Schnappschüssen alle 5 Sekunden) erstellt. Absolut genial finde ich die Möglichkeit, mehrere Babyphones zeitgleich mit der App bedienen zu können. Da wir nur ein Testgerät zur Verfügung hatten, konnten wir das bislang leider nicht ausprobieren, für Eltern mit Kindern in mehreren Zimmern finde ich die Option allerdings toll und vermisste sie bislang bei unseren normalen Babyphones, von denen wir teilweise 2-3 parallel im Einsatz hatten. Innerhalb der App könnt ihr außerdem eine Galerie erstellen und diese mit Schnappschüssen des Kindes spicken. Diese könnt ihr entweder versenden oder euch einfach selbst daran erfreuen. Dazu erfreut die App bzw. der Monitor über eine praktische Gegensprechfunktion und die Möglichkeit, Schlaflieder zu übertragen.

Der Gynoii Babymonitor ist über die Gynoii-Deutschland-Seite erhältlich oder kann über Amazon (*) gekauft werden.

Und um euch die Kamera noch einmal genauer anzusehen, zeige ich euch hier noch ein paar Bilder:

(*) Es handelt sich um einen Affiliate-Link.

 

Benutzt ihr noch ein normales Babyphone oder überwacht ihr eure Kinder per App? Oder braucht ihr vielleicht gar keine Überwachung? Erzählt es mir!

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Carsten ist Papa von vier wilden Kerlen und einer kleinen Prinzessin. Carsten deckt den Technik-Part des Blogs ab und verschafft spannende Einblicke in das Leben als Papa von fünf Kindern.

2 Kommentare

  1. Wir haben ein Philips Avent, digitales Babyphone und ab und zu, wenn wir länger gar nichts gehört haben, müssen wir gucken gehen. Ist ok.
    Die Kamera ist ein interessantes Ding!!! Schade, dass es nur per WLAN funktioniert… Das gibt es nämlich bei beiden Großeltern nicht. :( Der Preis wird nicht genannt, ich gehe davon aus, dass es nicht ganz günstig ist…
    Beste Grüße HanseMama

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    • Hallo HanseMama,
      der Preis liegt aktuell bei rund 80 € (und ist damit günstiger als die meisten normalen Babyfone). Die Kamera bzw. App funktioniert auch über (euer) Handynetz.

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