Collage mit 4 Kindern

Kleine und große Kunstwerke aufbewahren

Als unser Großer im Januar in den Kindergarten kam, fragten wir uns, was er dort den ganzen bzw. halben Tag dort wohl treiben würde. Wenn wir ihn selbst fragten, hörten wir abwechselnd zwei Antworten, entweder “gar nichts” oder “ich habe gewartet bis es halb 1 war und du mich abholst”. “Was habt ihr gespielt?” “Gar nichts!” “Was habt ihr gemalt?” “Gar nichts!” usw.
Er muss sich furchtbar gelangweilt haben, könnte man meinen, aber glücklicherweise waren die Erzieherinnen deutlich auskunftbereiter und so wussten wir auch was er gespielt, gemalt oder gebastelt hat. Allerdings haben wir das meiste davon nie zu Gesicht bekommen. Gelegentlich bekam er von den kreativen Dingen etwas mit nach Hause, aber die meisten Basteleien konnte man nur im Kindergarten betrachten, wenn sie zum Trocknen da lagen oder “ausgestellt” wurden.

Seit September, dem Beginn des neuen Kindergartenjahres, hat der Besserwisserboy  nicht nur eine neue Gruppenleiterin, sondern die ganze Tagesstätte hat eine neue Leitung und ist seit einigen Tagen quasi selbständig. Bis zum September war der Kindergarten bzw. das Kinderhaus eine Zweigstelle des großen Kinderhauses im Ort, aber aufgrund der hohen Anzahl von Kindern, die seit September auch in der provisorischen Zweigstelle untergekommen sind, hat die Gemeinde entschieden, die beiden Kinderhäuser auch organisatorisch zu trennen.

Seitdem hat sich so einiges verändert, aber einiges wird sich wohl nie ändern. Der Junior macht immernoch “gar nichts” im Kindergarten. Allerdings bekommen wir von dem “gar nichts” mittlerweile viel mehr mit. Es wird viel mehr unternommen, jeden Tag hängt ein neuer Hinweis aus. Gestern war die KiGa-Gruppe zum Beispiel in der Bücherei bzw. Bibliothek, wo unser Großer als Büchernarr förmlich aufgegangen ist. Er war so begeistert, dass er ein Buch nach dem anderen angesehen hat und schon auf dem Weg dorthin “hibbelig” war. Nächste Woche sind wir zum Laterne basteln eingeladen. Es weht ein frischer Wind im Kindergarten.

Und die Kunstwerke, die der junge Mann im Kindergarten produziert, bekommen wir jetzt auch zeitnah mit nach Hause. Fast täglich liegt etwas neues in seinem “Postfach”. Manchmal ist es nur Gekritzel, manchmal sind es aber auch schon kleine Kunstwerke. Wir haben nun überlegt, wie man diese Kunstwerke haltbar machen kann und sind zu dem Schluss gekommen, dass ein Laminiergerät der beste Weg ist, die Sachen zu konservieren.

Callisto A3 Laminierer

Seit kurzem sind wir glückliche Besitzer des Callisto A3 Laminiergerätes von Fellowes. Wie der Name schon vermuten lässt, handelt es sich hier um einen Laminierer, der neben A4 auch A3 Format laminieren kann. Einige der Kunstwerke, die vom Kindergarten den Weg hierher gefunden haben sind im A3 Format, so dass uns das am sinnvollsten erschien.

Das Laminiergerät, das binnen weniger Minuten aufgeheizt und damit startklar ist, kann Folien bis zu 125 Mikron laminieren und kann dank HotSwap sofort zwischen verschiedenen Foliendicken umgestellt werden. Er verfügt über die  HeatGuard™ Technologie, die verhindert, dass die Oberflächentemperatur zu hoch ist. Selbst im Langzeitbetrieb bleibt das Gerät so außen zwar nicht kalt, aber wird maximal warm, so dass wir keine Angst haben müssen, dass die Kinder sich die Finger an dem Gerät verbrennen. Es ist deshalb auch wunderbar für die Arbeit in Kindergärten und Schulen geeignet.

Das Laminieren an sich ist sehr einfach. Das zu laminierende Blatt wird in die Laminierfolientasche (2 Folien, die an der Vorderseite bereits verschweißt sind) gelegt. Danach wird die Tasche in den Einzug geschoben und den Rest macht das Gerät von alleine. Die Tasche wird langsam und gleichmäßig eingezogen. Im Gerät drücken 2 Walzen mit hoher (vorher anhand der Folienstärke gewählter) Temperatur die Folien zusammen und verschweißen so nicht nur die Folien miteinander, sondern auch das Papier mit der Folie. Das Ergebnis ist ein in Folie eingeschweißtes Blatt, das abwaschbar ist. Das Gerät funktioniert dabei einwandfrei: es zieht die Folien gerade ein, laminiert gleichmäßig und sorgt dafür, dass sich die Folie nicht staut.

Wer früher einen Laminierer besessen hat, kennt das noch, dass zwar die Außenseiten laminiert werden konnten, spätestens beim Ausschneiden des Objektes jedoch alles wieder auseinanderfiel, weil lediglich die Folien aneinandergepresst wurden, nicht jedoch die Folie an das Papier. Das passiert einem mit dem Callisto A3 Laminiergerät nicht mehr. Das Laminieren funktioniert auch mit kleine(re)n Objekten zum Beispiel Sammelkarten oder gebastelten Grashüpfern. Junior ist in der Grashüpfergruppe, und den grünen Hüpfer hat er zum Kindergartenbeginn im Januar als Willkommensgeschenk erhalten. Das Laminieren des Hüpfers hat ihn nun nicht nur haltbar gemacht, die Beine und Fühler können nun auch nicht mehr so einfach abknicken.

Der Grashüpfer konnte nach dem Laminieren problemlos ausgeschnitten werden und die Folie fiel nicht vom Papier ab, sondern klebte ordentlich aneinander. Mittlerweile hängt der Grashüpfer an der Pinnwand und die Kinder dürfen ihn auch anfassen, weil man ihn problemlos danach wieder abwaschen kann und er nicht kaputt gehen kann.

Wir denken, dass man als Eltern von Kindergartenkindern, die viel malen und basteln, unbedingt ein Laminiergerät besitzen sollte, um die Schätze der Kleinen für die Nachwelt zu erhalten. Wir sind jedenfalls hoch zufrieden mit dem Gerät und können es nur weiterempfehlen.
Natürlich eignet sich das Laminiergerät aber auch zu vielen anderen Gelegenheiten, sei es um Einladungskarten einzulaminieren oder auch, um wichtige Dokumente zu schützen. Und seit wir es haben, haben sich im Haushalt sehr viele Gelegenheiten aufgetan, um es zu nutzen. Ob zum Einschweißen von Beschriftungen auf Haushaltsdosen oder für das Klingelschild, Laminieren kann man fast alles.

Die Kinder freuen sich übrigens mittlerweile besonders aufs Basteln und Malen, weil sie wissen, dass sie danach laminieren dürfen. Und auch wenn der große Sohn nach wie vor “nichts” im Kindergarten gemalt oder gebastelt hat, haben wir hier schon einen beträchtlichen Haufen von “nichts” einlaminiert.

Wie bewahrt ihr die Kunstwerke eurer Kinder auf?

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Über den Autor: Carsten
Carsten ist Papa von drei wilden Kerlen und einer kleinen Prinzessin. Er freut sich schon sehr auf seinen vierten kleinen Sohn, der im April das Licht der Welt erblicken wird. Carsten deckt den Technik-Part des Blogs ab und verschafft spannende Einblicke in das Leben als Papa von vier Kindern.

5 Kommentare zu “Kleine und große Kunstwerke aufbewahren”

  1. avatar Viv sagt:

    Hihi, wir haben auch einen beträchtlichen Haufen “Nichts” zu Hause und ein Laminiergerät, das haben wir auch. Ich brauchte es hauptsächlich, um Notenkärtchen etc für den Instrumentalunterricht zu laminieren, aber die Idee mit dem Kinderkunstwerkelaminieren gefällt mir auch gut!
    P.S. Fiona erzählt mir auch oft, es hätte “nichts” zum Mittag gegeben in der Kita und sie hätten weder gespielt noch gemalt oder gebastelt. Ja ja…

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  2. avatar Iris sagt:

    Die Zeit des großen und tagesfüllenden Kindergartennichts ist bei uns ja schon lange vorbei und ich hätte mich damals über ein Laminiergerät sehr gefreut, denn wir haben etwa monatlich die Kunstwerke der Kinder mit nach Hause nehmen dürfen, damit sich in der Kita nichts staut. Die Sachen habe ich noch heute. Ob ich sie vielleicht jetzt noch laminiere?

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  3. avatar Connychaos sagt:

    Ja, das Nichts wird auch in der Schule getan :)) wir haben die gesammelten Kunstwerke in einer Sammelmappe, ich habe auf alles ein Datum geschrieben. Einige Werke zu laminieren, ist mir noch gar nicht in den Sinn gekommen. Ich glaube, ich brauche jetzt auch so ein Gerät.

    Lg

    Conny

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  4. avatar ninebiene sagt:

    jetzt “brauch” ich auch ein laminiergerät http://www.fraumama.de/wp-content/plugins/wp-monalisa/icons/wpml_wacko.gif

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  5. avatar Vicky sagt:

    Oh ich freu mich auch schon auf die künftigen Kunstwerke von Lenny

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