6 Kinder im September 2016

6 Kinder im September 2016

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Lange, lange Zeit kam ich nicht mehr dazu, an einem festgelegten Tag im Monat über ALLE Kinder gemeinsam zu schreiben. Heute ist der 2. Oktober, es ist 1:10 Uhr in der Nacht, laut einer Echtzeit-Infografik schlafen aktuell 73,3 Millionen Deutsche, 240.000 kümmern sich um ihren Haushalt, 160.000 telefonieren oder schreiben Emails und ich, ich blogge jetzt.

Im September ist bei uns viel passiert (nein, Mama, ich bin nicht schon wieder schwanger…): Unser Sandwichjunge wurde eingeschult, unsere Trulla ist jetzt ein Vorschulkind, der Besserwisserboy kam schon in die dritte Klasse, Otto hat seine ersten Tage in der Krippe hinter sich und überhaupt hat sich in den letzten Monaten natürlich auch sonst viel getan. Es wird also Zeit für ein kleines (oder größeres) Update. Und deshalb: Bitteschön!

 

Sechs Kinder im September

Familienfoto September 2016
Sechs kleine und ein großes Kind ;)

 

Mit 7 Jahren und 8,5 Monaten

  • besucht unser Besserwisserboy nun die 3. Klasse. Wir haben uns letztes Jahr schon zu Beginn des Schuljahrs bzw. nach wenigen Wochen gemeinsam mit der Schule dazu entschieden, ihn probeweise in die 2. Klasse einzugewöhnen, was so gut geklappt hat, dass er dieses Schuljahr nun offiziell „gesprungen“ ist und ein Drittklässer. Ich hoffe, ich schaffe es bald, einen eigenen Blogartikel zu dem Thema zu schreiben, weil ich weiß, dass einige von euch dazu gerne mehr erfahren woll(t)en.
  • kann unser Großer mittlerweile ganz gut schwimmen und liebt es, mit dem Rad zu fahren,
  • liest er jeden Abend 30 bis 90 Minuten lang auf seinem (ja, eigenen) Kindle. Angefangen von den „Drei ???“ bis hin zu Sachbüchern saugt er immer noch sämtliche Texte auf wie ein Schwamm,
  • ist der 7jährige unglaublich vernarrt in seine kleinste Schwester und albert gerne mit ihr herum,
  • sitzt der Besserwisserboy am Nachmittag gerne mit der kleinen Trulla zusammen und bringt ihr (sehr erfolgreich!) das Lesen bei, 
  • hat der junge Mann seinen Spleen für fremde Sprachen und Planeten entdeckt,
  • ist unser Großer immer noch sehr speziell,
  • wird das Kind immer erwachsener. Es ist wundervoll, mit ihm zu diskutieren, zu sprechen und dabei ganz viel zu lernen – auch über sich selbst.
  • ist der Besserwisserboy immer noch ein Besserwisserboy, aber natürlich ein ganz besonders liebenswerter,
  • ist dieser kleine, große Junge das tollste, was uns je passiert ist.

 

Mit 6 Jahren und 9,5 Monaten

  • wurde der Sandwichjunge eingeschult. Er war furchtbar nervös und aufgeregt und hat seinen ersten Schultag toll gemeistert.
  • hat er sich schon ganz gut in die Schule eingelebt, freut sich jeden Tag auf den Unterricht und erzählt zuhause (noch…) gerne davon, was er tagsüber erlebt und auch gelernt hat.
  • liebt er immer noch Lego, Playmobil, (schnelle) Autos, Traktoren und Bagger. Dahingehend hat sich in den letzten 5 Jahren kaum etwas geändert außer dass die Legosteinchen ein wenig kleiner und die Fahrzeuge ein bisschen größer wurden.
  • ist der Sandwichbub ein sensibles, emotionales und sehr empathisches Kind, das sich viele Gedanken (um andere) macht,
  • liebt er es auf der anderen Seite zu „kämpfen“, sich zu messen und sucht manches Mal noch seinen Platz in der Familie,
  • ist auch der 6jährige unglaublich vernarrt in seine Babyschwester,
  • ist unsere Nummer 2 ein absolutes Draußen-Kind. Ganz gleich, wie das Wetter ist, es hält ihn nichts, aber auch gar nichts (außer Bastelangebote vielleicht) im Haus,
  • ist dieser kleine, auch schon große Junge das tollste, was uns je passiert ist.

 

Mit 5 Jahren und 3,5 Monaten

  • ist unsere kleine Trulla eigentlich gar keine so richtig kleine Trulla mehr, sondern eine schon ziemlich selbständige kleine Dame mit (grooooßem) eigenen Willen,
  • liebt unser erstgeborenes Mädchen seine Puppen und seine beiden kleinen Brüder, um „Mama und Kind(er)“ zu spielen,
  • ist die große Hexe ein Vorschulkind und wird kommendes Jahr auch schon eingeschult (Oh Gott, sie wurde doch gestern erst geboren und ist doch noch so klein!!!)
  • malt und bastelt unser Sommermädchen für sein Leben gerne,
  • ist der Klamottengeschmack ein bisschen eigen(er) geworden und für mein Auge manches Mal ein wenig gewöhnungsbedürftig,
  • trägt das Fräulein Schuhgröße 30 und für sein Leben gern Mützen und Hüte,
  • ist Singen zu einer großen Leidenschaft geworden,
  • fährt sie im Auto natürlich immer noch rückwärts (was wäre ein Artikel von mir, wenn ich nicht irgendwann auf Reboarder zu sprechen kommen würde?)
  • schreibt die Kleine Buchstaben und Zahlen und kann auch schon recht gut lesen,
  • liebt Madame Apps, bei denen sie sich um Tiere / Kinder oder andere Figuren kümmern muss (gibt es eigentlich noch Tamagotchis?)
  • ist dieses kleine, große Mädchen das tollste, was uns je passiert ist.

 

Mit 3 Jahren und 9,5 Monaten

  • ist der Zwergenkönig auch schon (beinahe) kein Kleinkind mehr,
  • geht der Kleine dieses Jahr ein wenig lieber in den Kindergarten. Er ist dort in der Gruppe nicht mehr der Jüngste und löst sich beim Abgeben mittlerweile schneller und leichter und manchmal sogar einfach so,
  • haben wir (ja, wir!) den Mittagsschlaf schon eine ganze Weile abgeschafft,
  • eifert unsere Nummer 4 den großen Jungs nach und will immer mehr und vieles alleine machen bzw. schaffen,
  • liebt der Kleine meine selbst erfundenen Lieder, die ich gerne zum Einschlafen singe,
  • knautscht der große kleine Junge Mama und Papa immer noch die Ohren, wenn er müde ist. Das hat er schon als Baby gemacht und es ist sooo unglaublich niedlich!
  • ist auch an unserem 3jährigen ein Bastler verloren gegangen. Er malt und schneidet und klebt für sein Leben gerne und bringt fast täglich Bilder aus dem Kindergarten mit.
  • streitet sich der 3jährige am liebsten mit seinem kleinen Bruder,
  • singt und singt und singt dieses Kind,
  • sind Nudeln immer noch das liebste Gericht – am Mittag, am Abend und gerne auch am Morgen,
  • mag der Bub Glitzer und Rosa und Glitzer und Lila,
  • ist dieser große, kleine Junge das tollste, was uns je passiert ist.

 

Mit 2 Jahren und 5,5 Monaten

  • fühlt sich Otto in der Krippe ziemlich wohl. Er wird behutsam eingewöhnt und wird erst einmal nur bis zum Mittag betreut werden (und vor unseren Hortkindern abgeholt).
  • redet der kleine, kleine Junge mittlerweile wie ein Wasserfall, singt Lieder und liebt Gedichte,
  • sind die wichtigsten Lebensinhalte Traktoren, Bagger und Autos,
  • liebt es Otto, wenn wir ihm Bücher vorlesen,
  • kann sich der 2jährige unglaublich viel merken und erzählt und erzählt (schrieb ich, dass er ganz viel spricht?),
  • legt Otto Puzzles, malt und spielt gerne am, im und mit Wasser,
  • schläft der Kleine recht unruhig, muss aber nachts momentan auch viele neue Eindrücke verarbeiten,
  • geht Otto für sein Leben gerne einkaufen: Ganz gleich, ob es zum Bäcker oder in den Supermarkt geht, er ist immer dabei,
  • fährt der Kleine am liebsten mit dem Laufrad, klettert und möchte sich gerne selbst versorgen („Neeeeein, kann ich lleine!“)
  • ist der 2jährige ein absolutes Draußen-Kind,
  • streitet er sich am liebsten mit dem 3jährigen,
  • gelingt es ihm schon super, Zusammenhänge zu verstehen und zu erklären (ja, er spricht wirklich gerne!),
  • ist dieser kleine, kleine Junge das tollste, was uns je passiert ist.

 

Mit 9,5 Monaten

  • lebt das Adventsmädchen jetzt ungefähr so lang außerhalb des Bauchs wie es im Bauch war,
  • kann die Kleine krabbeln, sich an Möbeln und Nicht-Möbeln entlanghangeln und schon kurz frei stehen,
  • ist die kleine Hexe aus unserem Leben nicht mehr wegzudenken und niemand erinnert sich mehr an die Zeit, als sie noch nicht bei uns war,
  • isst die Minimotte gerne Steine, Gras, Sand, Erde, Blätter, Äste und leider auch Nacktschnecken,
  • kommt die Maus uns überall hinterher,
  • schläft sie immer noch nicht (jaha, immer noch nicht!) durch und darf das auch,
  • wird die kleine Fressraupe noch 3, 4, 5mal täglich gestillt (immer noch!) und 2, 3, 4, 5, 6mal nachts (auch immer noch und das darf sie auch),
  • will das Babykind nach wie vor weder Nuckel noch Flasche, trinkt dafür aber aus dem Becher,
  • trägt Madame Größe 74/80 und noch keine Schuhe,
  • entwickelt sich die Hexe ebenso zum Nudelmonster,
  • liebt aber auch Birne, Kartoffeln, Reis, Gurke, Apfel, Banane, Reiswaffeln, Schnitzel und Pommes ganz besonders,
  • erzählt das Babykind ganz viel („mamamama“, „dadadada“, „deididadi“, „hmhmhm“),
  • lacht, juchzt und freut sich und
  • ist dieses kleine, schon viel zu große Babymädchen das tollste, was uns je passiert ist.

 

*hach*

 

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Kerstin ist Mama von vier wunderbaren Söhnen, einer redseligen kleinen Trulla und der Dezemberhexe. Sie baut Legotürme, stürmt mit wilden Playmobilpiraten kitschige Prinzessinnenschlösser und sucht täglich Antworten auf kuriose Kinderfragen.

2 Kommentare

  1. Schön. Ich freue mich, dass es euch gut geht, dass der Große den Sprung offenbar gut überstanden hat und auch alle anderen wohlauf sind.

    Am Besten ist das „Orgelpfeifen-Foto“. ;-) Lustig, dass der Sandwichjunge (und die Hexe vielleicht auch) so helle Haare hat (bzw. haben) im Vergleich zu den vielen dunklen Köpfen.

    Und jetzt bin ich gespannt, ob der Kommentar heute angenommen wird.

    Edit: Hurra, es klappt ;-)

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  2. Du hast so tolle Kinde ich freu mich richtig für dich. Bei euch kann man wirklich gut sehen das halt wirklich jedes Kind einzigartig ist auch wenn der Ursprung der gleiche ist. Wir haben bis jetzt 3 und auch diese sind sehr unterschiedlich.

    Super das dein kleiner den Schritt in die nächste Klassenstufe so toll geschafft hat. Aber verrate mir bitte mal wie du den Alttag mit so vielen Goldstücken meisterst. Ich Frage da uns bald zu deiner Stückzahl nur noch 2 fehlen und mir das doch ein bisschen Sorge bereitet.

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