Normalerweise schreibt meine Mama hier auf dem Blog. Weil die aber findet, dass ich meinen neuen Buggy ruhig selbst vorstellen kann, übernehme ich heute das Zepter und präsentiere meinen neuen fahrbaren Untersatz, den Babyzen YoYo. Ich bin das kleine Fräulein und vor gestern 2 Jahre alt geworden. Und weil 2jährige ganz schön kritisch sind und schon ihren eigenen Geschmack haben und ganz genau wissen, was sie wollen, bin ich die perfekte Testerin. Alles begann damit, dass mir meine Mama verriet, dass ein Paket für mich kommen würde. Das ist schon einige Wochen her und ich war ganz schön gespannt, was mich erwarten würde. Insgeheim hatte ich geträumt von einem Prinzessinnenschloss, von einer kleinen Puppe oder neuen Haarspängchen, angekommen ist aber etwas ganz anderes und das zeige ich euch jetzt.

Der Babyzen YoYo – klein, kompakt und dabei schick!

Karton mit Buggy

Als die Postfrau bei uns klingelte, war ich sehr gespannt. Ein Paket für mich sollte es sein und als es ankam, war ich erst einmal erstaunt, ihr seht das vielleicht an meinem Blick. Dies war mein Geschenk und das sollte es in sich haben. Gut erkennen könnt ihr, dass der Karton ein ganzes Stück kleiner ist als ich. Und das ist auch der Clou, denn ich kann mein Geschenk überall mitnehmen ohne dass es großartig stört. Ob im Auto, als Gepäck im Flugzeug, auf einer Busreise oder im Zug, mein neuer Begleiter ist so klein und kompakt, dass er überhaupt nicht stört und trotzdem immer dabei ist.

Beim Auspacken musste Papa helfen, mit Schere und ein bisschen Geschick ging das aber ganz schnell und was jetzt zum Vorschein kam, war eine praktische schwarze Tasche mit Henkel, die nur halb so groß ist wie ich und dabei auch nur halb so viel wiegt.

Schnell wurde auch mir klar, dass das mein neuer Buggy war, der Babyzen YoYo, in schlichtem, aber edlem Schwarz. 

Babyzen YoYo – Fakten: 

– Gewicht: 5,8 kg
– Packmaß: 52 x 44 x 18 cm
– Nutzungsdauer: Ab Sitzalter bis 15 kg
– einhändige Bedienung (beim Zusammenklappen, beim Verstellen der Rückenlehne und auch beim Anschnallen)
– praktisch verstaubar in der mitgelieferten Tasche
– erhältlich in zwei Gestellfarben (weiß und schwarz) und fünf Farbvarianten (grau, rot-orange, blau, schwarz, pink)

Der Babyzen YoYo ist in ausgewählten Fachgeschäften erhältlich.

 

Buggy in einer TascheIn der mitgelieferten Tasche ist der Buggy nicht nur gut aufgehoben, sondern einfach zu tragen, schnell verstaubar und auch in Zeiten, in denen er nicht oder nur wenig gebraucht wird, sauber aufgehoben. Meine Freude war riesig, umso mehr als wir den YoYo aus seiner Hülle befreit hatten. Ihr könnt auf dem Foto rechts gut sehen, wie klein und kompakt der Buggy gefaltet werden kann, er ist dann nur noch halb so groß wie ich! Besonders praktisch ist der Griff, an dem Papa den Wagen leicht tragen kann (und mich zeitgleich, wenn es sein muss).

Natürlich wollten wir ihn aber direkt ausprobieren. Was hilft uns der das geringe Packmaß, wenn ich nicht ordentlich sitzen kann? Nichts, deshalb ging es direkt los mit dem Aufbau. Dafür brauchten wir auch gar keine Anleitung, denn das klappt kinderleicht!

Sitzen und Liegen im Buggy: kleiner und kompakter Buggy

Binnen Sekunden war mein Buggy einhändig aufgebaut. Der Klappmechanismus ist dabei selbsterklärend. Während das Packmaß sehr klein ist, bietet der Wagen selbst ganz viel Platz. Die Sitzfläche ist schön breit und ich kann mich entweder hinlegen (Liegefunktion bei 140°) oder aufrecht sitzen und mir die Umgebung ansehen. Natürlich hat der YoYo auch ganz leichgängige Gurte, damit ich nicht davonlaufe oder aus dem Wagen kullere.

Vier Kinder und keine Hand frei:
Weil wir so viele Kinder sind, achten unsere Eltern ganz besonders darauf, dass unser Fuhrpark einfach und leicht bedienbar ist. Der Clou am Babyzen YoYo ist, dass er sich nicht nur einhändig aufbauen und zusammenklappen lässt, sondern sich auch die Gurte und die Liegefunktion mit einer Hand verstellen lassen. Das ist nicht nur praktisch, sondern für uns ganz wichtig.

Anschnallen:
Der Buggy verfügt über zwei Schultergurte und einen Beckengurt, kurz über einen 5-Punkt-Gurt. Der Beckengurt ist nicht einzeln benutzbar, was bei größeren Kindern ein bisschen schade ist.

Einhändig verstellbare Rückenfläche / Sitzposition:

Babyzen YoYo Sitzposition einstellen

An diesem einhändig bedienbaren Gurt lässt sich die Sitzhöhe stufenlos verstellen. Das funktioniert ganz wunderbar und geht leicht von der Hand.

Liegeposition:
Kurz am Gurt gezogen, losgelassen, schon hält die Rückenlehne in der gewünschten Position. Und es hält bombenfest! Die Liegeposition befindet sich bei 140° – es handelt sich um keine echte Liegeposition, aber eine sehr bequeme.

Sitzposition:
Die Sitzposition verläuft parallel zum Gestell des Buggys und war am Anfang ein bisschen gewöhnungsbedürfig. Ich rutschte zuerst ein ganzes Stück nach unten. Allerdings haben wir festgestellt, dass das hauptsächlich an mir lag und daran, dass ich keine Lust hatte, meine Füße auf die Fußablage zu stellen. Ich sitze gut und bequem im Buggy, wenn ich meine Füße abstelle.

Übrigens: Der Buggy wächst mit – die Gurthöhe ist in drei verschiedenen Stufen verstellbar. Mithilfe des Gurts an der Rückseite lässt sich die perfekte Sitzhöhe bzw. der Grad der Neigung der Rückenlehne stufenlos einstellen.

Der Babyzen Yoyo im Detail / Erfahrungswerte:

Das Gestell des Buggys ist aus Alu (was das geringe Gewicht erklärt) und hochwertigem Kunststoff gearbeitet, – auffällig dabei ist, dass am Rahmen keine Schrauben oder Nieten offenliegen. Das sieht nicht nur sehr schön aus, sondern senkt auch die Verletzungsgefahr. Der Buggy fühlt sich dadurch hochwertig an. Das Verdeck schützt vor Sonneneinstrahlung während die Fußablage nicht nur dazu dient, meine Schuhe schöner zu präsentieren, sondern auch einen guten Halt während des Sitzens bietet. Zum Buggy gehört außerdem ein praktisches Regenverdeck, das wir hoffentlich in den kommenden Wochen nicht brauchen werden.

Kind zeigt Buggy

Die Ablage unten für kleinere Einkäufe, Ersatzmützen oder Spielzeuge ist nicht sehr groß, bietet aber Platz für das nötigste und ist belastbar bis 2 Kilo. Der Schieber des Buggys ist nicht höhenverstellbar – sowohl meine Mama (1,70 m) als auch mein Papa (1,89 m) finden die feste Höhe jedoch ganz wunderbar.

Fahrgefühl:
Der Buggy steht fest, wackelt und kippt nicht und ist sehr wendig und dabei leichtgängig – kein Vergleich zu unserem alten Buggy. Auch Schotterwege und Kopfsteinpflaster meistert er ganz wunderbar, was nicht zuletzt mit seiner ausgeklügelten Federung zu tun hat. Ich fühle mich sehr wohl in meinem neuen Wagen und wenn wir nicht gerade damit durch die Stadt fahren, mache ich am liebsten ganz viel Quatsch:

Quatsch machen im Buggy

Ich liebe meinen neuen fahrbaren Untersatz und auch wenn mein kleiner Bruder schon Ansprüche angemeldet hat, werde ich ihn noch ganz lange nutzen können. Und wenn ich gerade nicht mag, falten wir ihn zu einem kleinen Päckchen zusammen und verstauen ihn in meinem Schrank – er ist zusammengeklappt schließlich nicht viel größer als ein Kleiderstapel.