Mit Kindern unterwegs

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Während sich meine Schwiegermutter seit Wochen über die Hitze auf der Insel Rügen beklagt und sich nichts mehr wünscht als ein paar Tropfen Regen, kann ich mich kaum mehr an den letzten Sommertag bei uns hier im Süden erinnern, an dem es einmal nicht geregnet hat. Es ist wie verhext: Morgens ist es zwei Stunden lang brütend heiß und kaum zu ertragen, kurz später gewittert es. Oder es regnet den kompletten Tag über und in der Nacht. Und am Folgemorgen immer noch. Den heimischen Rasen freut es, die Schnecken ebenso, nur mir schlägt der ständige Wetterwechsel ordentlich auf den Kreislauf. Heiß, schwül, kühl, heiß, schwül, kühl und zurück – und die Badesaison konnten wir bislang gleich noch gar nicht auskosten.

(Anzeige) Wie ihr wahrscheinlich schon mitbekommen habt, sind wir dieses Jahr bei den GORE-TEX Bigdays dabei und hatten deshalb in den letzten Wochen mehr als genug Gelegenheiten, geniale Schuhe zu testen.

GORE-TEX: Auch im Sommer

blaue Kinderturnschuhe WieseGORE-TEX ist ein Material, das die meisten von euch vermutlich eher mit den Herbst- oder Wintermonaten und Stiefeln verbinden, da die Technologie einmal atmungsaktiv, daneben aber auch wasser- und winddicht ist. Genau diese Eigenschaften machen die GORE-TEX-Membran jedoch auch im Sommer zum perfekten Begleiter.

Gummistiefel und Stinkefüße ade – sagt „hallo“ zu Schuhen, die Feuchtigkeit und Schweiß aus dem Inneren nach außen leiten, Nässe von außen aber nicht eindringen lassen – die perfekten Schuhe für Sommer wie diese, in denen die Wiese ständig feucht und die Füße trotzdem viel in Bewegung sind.

Der Besserwisserboy verliebte sich aus dem Stand in die blauen Schuhe mit den weißen Schnürsenkeln, deren Sohle kaum weicher sein könnte: Die offene Sohlenstruktur macht diesen Freizeitschuh besonders flexibel und bequem.

Der GORE-TEX Surround-Schuh von Primigi sieht jedoch nicht nur sportlich aus, sondern passt sich auch bei jeder Aktivität dem Fuß des Trägers an: Der Große klettert und turnt mit diesen Schuhen, er trägt sie zuhause im Garten, in der Schule, beim Einkaufen und im Wald. Seine Füße sind flink, sie finden guten Halt und sie schwitzen nicht.

Der Schuh macht jede Bewegung mit und er kennt keine Saison: Er ist an kühleren Tagen ebenso praktisch wie an warmen Sommertagen. Und bei uns hat er sogar noch dafür gesorgt, dass der Besserwisserboy aus eigenem Willen heraus das Schleifebinden gelernt hat. Genial!

 

Primigi Goretex Surround

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In regelmäßig unregelmäßigen Abständen erzähle ich ein wenig von unserem Auto und den Kindersitzen, die wir nutzen. Noch viel häufiger bekommen wir Mails und Kommentare von euch, in denen ihr fragt, wie wir aktuell fahren, ob wir Sitze getauscht haben, welches Kind mittlerweile in welchem Folgesitz fährt und welchen Reboarder wir für ein Kind mit den und den Daten kaufen würden. Ich bemühe mich (wirklich!), all diese Mails zu beantworten, allerdings gelingt mir das nicht immer besonders schnell und manchmal leider auch gar nicht. Da sich solche Fragen zuletzt allerdings wieder häuften, gibt es nun ein ganz aktuelles Update zu unseren Autos und Kindersitzen.

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Mittlerweile bin ich schon ziiiemlich schwanger und was bietet sich in einem so fortgeschrittenen Stadium einer Schwangerschaft kurz vor der Geburt mehr an als ein kompletter Tag auf den Beinen in einem Freizeitpark? Ja, richtig, quasi alles – trotzdem wollte ich es mir nicht nehmen lassen, der Einladung des Hotel Knorz nach Zirndorf zu folgen, denn es standen nicht nur eine Übernachtung im Hotel inklusive Frühstück, sondern auch ein aufregender Tag im Playmobil Funpark auf dem Plan und dahin wollten unsere drei Großen schon sehr lange. Dazu kam, dass der Funpark just am letzten Wochenende das Ende der Sommersaison feierte und deshalb am Abend ein Lichterzug für die Kinder organisiert wurde. Ein Grund mehr, die Koffer bzw. zwei große Taschen zu packen und loszufahren. Von uns aus sind wir in knapp einer Stunde in Fürth und das klappte auch gut. Wir kamen am späten Nachmittag am Hotel in Zirndorf an und waren schon gespannt, was uns dort erwarten würde.

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Otto zog kürzlich mit 14,5 Monaten von der Babyschale in den Folgesitz. Die Schale (BeSafe izi sleep) hätte noch eine kleine Weile gepasst, er mochte sie aber schon geraume Zeit nicht mehr und schrie sofort los, wenn er sie nur sah. Diese Phase kennen wir von all unseren Kindern; Sie tritt meist zwischen dem 10. und 16. Lebensmonat auf und hat ihren Ursprung gewiss in irgendeinem dieser ominösen Entwicklungssprünge, wie Kinder sie in dem Alter einfach haben („Ich will mehr sehen!“, „Ich will aber nicht Autofahren!“, „Ich bin mit der Gesamtsituation unzufrieden!“ *Wäh!!!*). Fakt ist: Es war eklig und anstrengend! Auf der Fahrt selbst war Ottos Stimmung zwar meist wieder okay, aber das Reinsetzen war ein ziemlicher K(r)ampf. Er sitzt nun vorerst in der untersten Gurteinstellung im Maxi-Cosi Mobi, den ich als „Zwischenreboarder“ ganz gut finde. Der Zwergenkönig wechselte dafür von selbigem in einen Folgereboarder und ist nun im Axkid Rekid sehr glücklich. Zwischenreboarder, Folgereboarder und kleine Zwerge? Ihr versteht nur Bahnhof? Macht nichts, es folgt die ganze Geschichte von unseren Kindern, ihren Kindersitzen und dem Reboardernachwuchs

1. Warum Kinder im Auto rückwärts fahren sollten
2. Allgemeine Daten und Hinweise zum Axkid Rekid
3. Fünf Kinder im Rekid – Ein Vergleich
4. Der Axkid Rekid im Auto – Einbau, Platzverbrauch und Fahrkomfort
4.1 Sitz ins Auto einbauen
4.2 Kind in den Rekid setzen
5. Zubehör
6. Fazit

1. Warum die Kleinen rückwärts fahren sollten

fünf Reboarder im Auto

An anderen Stellen im Blog habe ich immer einmal wieder kürzer oder länger erklärt, warum das rückwärtsgerichtete Fahren für die Kleinsten so wichtig ist und auch Fotos von unseren Kindern in ihren Reboardern gezeigt. Mir ist ganz klar, dass das für viele von euch exotisch wirken mag, Tatsache aber ist: Ich bin nicht völlig bekloppt, keine Übermutter und kreise auch nicht helikopterartig um die Kinder – vielmehr ist mir die Sicherheit unserer Kinder wichtig und leider auch ein Fakt, dass das rückwärts gerichtete Fahren im Auto für Kinder bis mindestens vier Jahre deutlich sicherer ist als das vorwärts gerichtete. Babyschalen dürfen deshalb ausnahmslos rückwärts ins Auto eingebaut werden und dies ist auch der Grund, warum Kinder im Rahmen der i-Size-Regelung künftig europaweit mindestens 15 Monate lang in der Babyschale bzw. im Reboarder transportiert werden müssen.

Und warum genau rückwärts?

Wenn ihr euch ein Neugeborenes anseht, merkt ihr schnell, dass sich die Proportionen stark von denen Erwachsener unterscheiden. Ein Baby besteht quasi zu einem Drittel aus Kopf – klingt komisch, ist aber so. Der Kopf eines Babys ist dazu so unglaublich schwer, dass es diesen direkt nach der Geburt noch nicht oder nur schwer alleine halten oder heben kann und das erst einmal üben und lernen muss. So trainiert das Kleine auch seine bei der Geburt noch nicht ausgereifte Nackenmuskulatur und genau die ist es auch, die im Falle einer Bremsung oder eines Zusammenstoßes bei einem Unfall stark belastet wird. Wer sich diese Belastung bei einem Crashtast einmal ansehen mag, dem rate ich, diesen Artikel bei den Kindersitzprofis zu lesen und unbedingt auch die Grafiken und Videos anzusehen. In dem Bericht wird eindrucksvoll erklärt und gezeigt, was bei einem Crash (ungebremst) mit über 50 km/h passiert – bei einem vorwärts- und einem rückwärtsgerichteteten Sitz im direkten Vergleich. Die Belastung im Nackenbereich des Babys oder Kleinkinds im vorwärts gerichteten Sitz ist bei einem Frontalcrash 4mal höher als in einem Reboarder. Und Frontcrashs, das sind wiederum die Unfälle, bei denen es viel häufiger Schwerverletzte und Tote gibt als bei einem Heckaufprall. Lediglich 5 % aller Verkehrsunfälle sind Unfälle, bei denen es von hinten scheppert – der überwiegende Teil der schweren Crashs setzt sich aus Front- und Seitenkollisionen zusammen. Das bedeutet zeitgleich, dass Kinder bis mindestens vier Jahre bei – laienhaft ausgedrückt – mind. 95% aller Verkehrsunfälle rückwärts deutlich sicherer im Auto sitzen. Selbiges gilt übrigens auch für Erwachsene, nur dass die Umsetzung da ein wenig schwieriger sein dürfte. Für uns war deshalb klar, dass unsere Kinder möglichst lange rückwärts im Auto sitzen.

Aktuell fahren unsere Kinder wie folgt:

Kindersitze im Citroen Jumper

– In Reihe 2 (Foto hinten): Der 5,5jährige im Axkid Minikid, daneben in der Mitte der 6,5jährige im Axkid Kidzone, außen an der Tür der 2,5jährige im Rekid.
– In Reihe 3: Die 4jährige Trulla im Minikid links, daneben der Kleinste mit 15 Monaten im Maxi Cosi Mobi, der Platz außen ist frei (und sehr sinnvoll, weil wir so die Kinder in Reihe 2 gut von hinten anschnallen können).

Nun aber mehr zu unserem Rekid.

2. Der Axkid Rekid – Daten und Fakten

Axkid Reboarder von 9 bis 25 kg
Axkid Rekid in Tetris Navy

Wir haben von Axkid bereits den Minikid (Reboarder von 9 bis 25 kg, gegurtet, darf ausschließlich rückwärts eingebaut werden) und den Kidzone (Kindersitz von 9 bis 25 kg, kann rückwärts und vorwärts mit Gurt befestigt werden). Der Rekid ist der neuste Reboarder aus dem Hause Axkid und kann rückwärts entweder mit dem Gurt (9 bis 25 kg) oder mit Isofix (9 bis 18 kg) befestigt werden, heißt es handelt sich um einen Kindersitz der Gr. 1/2. Er kann ausnahmslos rückwärts eingebaut werden.

Wenn euer Kind später 18 Kilo hat, darf der Sitz nur noch gegurtet werden, obwohl er grundsätzlich mit Isofix befestigt werden kann. Das liegt daran, dass Isofix nur bis 33 Kilo zugelassen ist und der Rekid alleine schon 15 kg wiegt.

Wir haben den Rekid hauptsächlich wegen der Möglichkeit des Isofix-Einbaus gewählt, da wir den Sitz in der 2. Reihe außen brauchten und sonst an der Seite der Schiebetüre den Gurt im Weg hätten und die Kinder hinten nur noch umständlich einsteigen könnten.

Der Rekid hat an der Unterseite einen kleinen Sockel, an dem die Isofix-Arme ausgefahren werden können. Die Sitzschale ist sehr groß und der Rücken des Sitzes ordentlich lang. Die Gurte in der untersten Gurteinstellung sind ebenso recht hoch (und kein Vergleich zum Sirona, den man reeeeelativ gut ab Geburt bzw. auf jeden Fall schon deutlich früher nutzen kann). Das bedeutet zeitgleich auch, dass es passieren kann, dass euer Kind zwar nicht mehr in die Babyschale passt, bereits 9 kg Körpergewicht hat, aber noch nicht gut im Rekid sitzt. Die Kopfstütze ist dann auch in der untersten Einstellung noch zu hoch. Ich zeige euch das im Folgenden auch noch einmal anhand von Fotos von unseren Kindern im Sitz.

Die vergleichsweise hohe unterste Gurteinstellung ist auch der Grund, weswegen ich die Axkidsitze in unserem Fall gerne als Folgereboarder bezeichne. Wir haben zwischen der Babyschale und den Axkidsitzen bei den Kindern jeweils noch einen Zwischensitz benutzt (Cybex Sirona, Besafe X2 & X3).
Das ist absolut kein Muss – am besten ist es, wenn ihr mit eurem Kind in einen Reboarderfachhandel fahrt und die Kleinen probesitzen lasst und euch dort auch einmal zeigen lasst, wie viel Platz der Sitz in eurem Auto benötigt.
Eine Übersichtskarte von Händlern findet ihr hier: Reboarderfachhändler in Deutschland, Österreich, der Schweiz und Luxemburg (Erklärung: Grün = Fachhändler, Gelb = Geschäfte, die auch Reboarder führen, Beratungsqualität variiert stark, Rot = Personen, die ihre Reboarder privat zum Anschauen und Probesitzen zur Verfügung stellen).

3. Fünf Kinder im Axkid Rekid – ein Vergleich

Wir haben den Rekid für unseren 2,5jährigen ausgesucht – zur Veranschaulichung haben wir für euch einfach einmal alle Kinder nacheinander in den Reboarder gesetzt:

Mehrere Kinder im Axkid Rekid, Vergleich
Von links nach rechts: 1jähriger, 2,5jähriger, 4jährige, 5,5jähriger, 6,5jähriger

Ihr könnt auf dem Foto sehen, dass die Kinder 2, 3, 4 und 5 sehr gut in den Sitz passen. Der Große ganz rechts ist am Limit des Rekids angekommen – er darf so noch fahren, lange wird er das aber nicht mehr können. Für unseren Kleinsten ganz links auf dem Bild ist die Kopfstütze in der niedrigsten Einstellung noch einen Ticken zu hoch, bei ihm müssten wir noch etwa 4-6 Wochen warten bis er in den Sitz kann. Für den Zwergenkönig, die Trulla, den Sandwichjungen und den Besserwisserboy ist der Rekid wunderbar geeignet und deckt so die Altersspanne zwischen 2 und 6 Jahren bzw. Größen zwischen etwa 95 cm und rund 125 cm ab.

Der Vollständigkeit halber habe ich die vier Großen auch noch einmal seitlich fotografiert, damit ihr besser sehen könnt, wie die Gurte am Kind bzw. die Beine am Sitz verlaufen:

Ein Reboarder, vier Kinder, seitliche Ansicht

 

4. Der Axkid Rekid im Auto – Einbau und Platzverbrauch

4.1 Sitz ins Auto (Isofix-Einbau)

So viel Allgemeines zum Rekid. Ihr wollt bestimmt wissen, wie der Sitz im Auto aussieht und wie viel Platz er braucht.

Einbau mit Isofix

Wir haben den Kindersitz in unserem Jumper in der 2. Reihe außen mit Isofix befestigt. Dazu muss man zunächst die Isofixbügel ausklappen und den Sitz (rund 15 kg) ins Auto heben. Die Bügel werden nun einfach in die Haken gesteckt bis es zweimal klickt. Eine Anzeige an den Haken (grün) zeigt an, dass der Sitz richtig und fest im Isofix verankert ist. Das funktioniert bei uns ganz leicht, weil die Führungen weit außen liegen und nicht im Polster versteckt sind. Andere müssen gegebenenfalls die mitgelieferten Einführhilfen nutzen, um den Rekid einzustecken. Rekid im Auto mit ZwergNun kann der Neigungswinkel an einem kleinen Hebel unterhalb der Sitzschale verstellt werden. Der Rekid kann in drei Positionen ins Auto eingebaut werden: Die Liegeposition ist relativ flach, die beiden anderen bei uns im Auto recht gerade bzw. eher steil. Je älter die Kinder sind, desto aufrechter sollten sie sitzen. Aufgrund der Neigung unserer Sitzbank und des Alters unseres Zwerges haben wir den Rekid noch in der Liegeposition eingebaut. Ihr seht das auch auf dem Foto rechts. Was ihr außerdem noch seht, sind der Stützfuß und die Befestigungs- bzw. Spanngurte. Diese Gurte werden beim Einbau auf dem Rücksitz unter den Vordersitzschienen hindurchgeführt und am Fahrzeugboden befestigt bzw. eingesteckt. Die Befestigungsgurte sind ganz wichtig, um den Sitz nach unten hin abzuspannen und ihr könnt hier auch beim Isofix-Einbau die Neigung eures Sitzes noch ein wenig beeinflussen. Dazu müsst ihr den Sitz ein wenig (oder auch ein bisschen mehr) nach unten drücken und spannt einfach die Gurte nach. Wir haben das zu zweit gemacht. Während ich drückte, spannte Carsten nach, so dass wir eine ganz schöne Neigung hinbekommen haben. Lasst die Gurte auf keinen Fall weg (das gilt für jeden Kindersitz mit Spanngurten!), damit der Sitz fest im Auto verankert ist. Der Stützfuß dient beim Reboarder ebenso wie beispielweise eine Isofix-Basis bei einer Babyschale dazu, dass der Sitz bei einem Unfall nicht zum Fahrzeugboden hin wegkippt. Es ist ganz wichtig, dass dieser komplett und fest auf dem Boden steht. Wir mussten im Anschluss noch einmal die Spanngurte nachspannen, weil der Rekid noch nicht komplett fest auf der Bank stand, danach allerdings saß er bombenfest.

Nehmt euch für den Einbau unbedingt die Anleitung zur Hand und / oder seht euch das Video der Zwergperten an. Dort wird auch der gegurtete Einbau des Rekids gut erklärt, den ich im Artikel nicht mehr ausführen mag, weil der Bericht sonst noch länger wird:

Der Einbau des Sitzes mag an der Stelle sehr kompliziert wirken, ich schwöre aber, dass ihr es spätestens nach dem 2. Versuch quasi blind schafft.

Platzverbrauch und Beinfreiheit

Den Platzverbrauch im Auto könnt ihr mit Isofix kaum verändern. Beim Einbau mit dem Gurt seid ihr dagegen sehr flexibel und könnt den Sitz mit viel oder wenig Beinfreiheit in eurem Auto installieren. In unserem Citroen Jumper haben die Beine des 2,5jährigen ordentlich Platz, finde ich:

Beine im Reboarder 2jähriger

Den Rekid selbst empfinde ich als recht kompakt. Bei uns im Transporter nimmt er nicht sehr viel Platz weg und der Vordermann kann gut davor sitzen. Aber: Wenn ihr ein kleineres Auto habt, was ich für wahrscheinlich halte, solltet ihr den Sitz unbedingt beim Fachhändler zur Probe einbauen lassen, um zu sehen, wie viel Platz euch noch im Auto bleibt, wenn der Rekid installiert ist. Dies variiert stark und hängt natürlich nicht nur von eurem Auto ab, sondern auch davon, wie klein oder groß ihr seid.

 

4.2 Kind in den Sitz

Der Zwerg im ReboarderDer Rekid steht nun im Auto und ihr könnt euer Kind in den Sitz heben oder selbst einsteigen lassen. Das unglaublich praktische an den Axkidsitzen ist, dass ihr kein großartiges Gefummel habt und auch nicht alle paar Wochen oder Monate die Höhe der Gurte umständlich verstellen müsst, indem ihr sie ein- und wieder ausfuddelt. Beim Rekid und auch bei allen anderen Axkid-Reboardern stellen sich die Höhe der Gurte und auch der Kopfstütze automatisch ein, indem ihr die Gurte selbst fest anzieht. Das heißt: Ihr setzt das Kind in den Rekid, schließt die Gurte, zieht einmal kurz am jeweils unteren Ende der Schultergurte nach oben, um den Beckengurt vorzustraffen, zieht nun vorne in der Mitte am Gurtstraffer selbst und eure Kopfstütze rutscht automatisch auf die Höhe, die ihr für euer Kind braucht. Achtung: Die Kopfstütze rutscht beim Loslassen des Gurtes noch einen Ticken nach oben und klickt kurz, das ist normal und kein Fehler.
Daneben hat Axkid noch eine Bremse an der Kopfstütze angebracht. Diese Bremse braucht ihr nur bei kleinen Kindern bis etwa 18 Monate. Dadurch, dass die Kopfstütze beim Lösen der Gurte nach oben rutscht, ist es ein recht langer Weg bis zum Köpfchen eures 1jährigen. Damit ihr nicht immer so viel ziehen müsst und das Kind ein bisschen besser und leichter anschnallen könnt, könnt ihr die Kopfstütze auf der gewünschten Höhe bremsen bzw. fest stellen. 

5. Zubehör

Ihr könnt zum Rekid diverses Zubehör kaufen. Unerlässlich ist meines Erachtens der Sitzverkleinerer, der sehr sehr lange passt. Wir haben beim Test festgestellt, dass sogar unser 5,5jähriger noch mit dem Verkleinerer fahren könnte. Fakt ist: Die Einlage polstert den Po des Kindes noch ein wenig und es sitzt bequemer. Daneben gibt es – endlich, endlich – auch einen Original-Sommerbezug für den Sitz. Axkid hat sich damit ordentlich Zeit gelassen und ich weiß, dass viele aufatmeten, als der Bezug nun endlich auch auf dem Markt und bei den Händlern landete. Außerdem könnt ihr noch ein Sonnendach kaufen (sinnvoll, wenn der Sitz auf dem Beifahrersitz eingebaut ist) und auch ein Wedge bzw. einen Keil, um steile Sitzbänke bzw. die Neigung eures Kindersitzes positiv zu beeinflussen.

6. Fazit

Seid ihr noch da?
Der Rekid ist ebenso wie seine Geschwister ein genialer Reboarder, mit dem Kinder zwischen rund 80 cm und 125 cm Körpergröße (etwa 1-6 Jahre) sicher im Auto transportiert werden können. Qualitativ sind wir unglaublich begeistert, sonst würde bei uns gewiss nicht bereits der vierte Sitz der Marke einziehen.
Wie bei allen Axkidsitzen liebe ich die Kopfstütze, die sich selbst auf die richtige Größe einstellt und vermisse das Gefummel wie man es oft bei anderen Kindersitzen hat, um die Gurthöhe einzustellen, kein bisschen. Bei uns ist besonders praktisch, dass wir quasi alle Kinder in den selben Sitz setzen und hier und da auch einmal Sitze tauschen können. DIe Beinfreiheit im Rekid ist bei all unseren Kindern sehr gut und der Platzverbrauch in unserem Transporter okay. Für alle, die ihr Kind möglichst lange rückwärts transportieren möchten und auf den Isofixeinbau nicht verzichten möchten, ist der Rekid der perfekte Reboarder. Wer auch ohne Isofix leben kann, ist zum Beispiel mit dem Minikid gut beraten.
Mehr zum Rekid erfahrt ihr auf der Axkid-Webseite und immer aktuell auf Facebook.

Und wer noch Fragen hat, darf diese gerne stellen!

 

 

PR Sample
Hinweis: Der Rekid wurde uns von Axkid kostenlos und frei von Bedingungen zur Verfügung gestellt. 

 

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Unser Sandwichbub ist ein kleiner Draufgänger. Der jetzt 5jährige liebte schon als Kleinstkind die Gefahr – er kletterte mit und ohne Hilfsmittel auf Tische und Fensterbretter, stieg an Regalen hoch und genoss den Nervenkitzel. Ich erinnere mich heute noch an seinen schelmischen Blick von damals, als er als knapp 2jähriger meine höchstens zweiminütige Abwesenheit genutzt hatte, um unsere komplette Schrankwand nach oben zu kraxeln. So saß er da, auf dem höchsten Regalboden kurz unter der Zimmerdecke auf etwas über zwei Meter Höhe, und erschrak nicht etwa wegen meines entsetzten Blicks, sondern grinste triumphierend bis über beide Ohren. So ist er auch heute noch und der große Bruder und die kleine Schwester stehen ihm in dieser Leidenschaft kaum nach. Kein Wunder, dass Achterbahnen und Karussells zu den Leidenschaften der drei zählen. In den letzten Jahren waren wir mehrfach im Freizeitland Geiselwind (nur wenige Kilometer von hier entfernt) und auch im Erlebnispark Schloss Thurn. Auf unserer Liste für die Zukunft standen außerdem noch der Europapark, der Holidaypark, der Playmobil Funpark und das Legoland. Im Mai haben wir uns auf den Webseiten der jeweiligen Parks umgesehen und in einer Familienkonferenz gemeinsam beschlossen, zuerst das Legoland zu besuchen (als nächstes steht wohl der Holidaypark an). Einen Monat später war es so weit und was wir im Legoland erlebt haben und ob der Park auch schon für die Kleinsten schon geeignet ist, mag ich euch heute erzählen.

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