Über und mit uns

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Es ist mitten in der Nacht nach einem Tag, der wie im Flug verging. Ein Tag, der ein wenig wie alle anderen war und doch so anders. Du, kleine Dezemberhexe, bist 1 Jahr alt geworden.

1 Jahr! Das sind 365 Tage, in denen wir dich noch näher kennenlernen durften, in denen wir dich aufwachsen sahen und jeden Tag noch ein bisschen mehr liebten. Am 13.12.15, als du geboren wurdest – und es fühlt sich heute an, als wäre es gestern gewesen – war da diese Ruhe. Dieses Gefühl, dass nichts um mich herum geschieht, dass nichts zählt, dass alles um mich herum so unwichtig ist, denn da, auf meiner Brust, lagst du, kleines Wunder, und in diesem Moment, in dem du, die Äuglein geschlossen hieltest und schliefst, waren da nur du und ich. Wir zwei alleine. Und um uns herum war nichts oder sagen wir: All das um uns herum war weg und egal und ich weiß nicht, ob es leise oder laut war und ob da überhaupt jemand bei uns stand oder saß, denn ich sah und ich fühlte nur dich. Dich, kleines Mädchen, auf das wir uns in den Monaten vorher so gefreut hatten, obwohl dieses Baby im Bauch auch beim 6. Kind noch so unwirklich war bis zu dem Zeitpunkt als du da lagst. Du: Das große Wunder mit den kleinen Händchen und den noch winzigeren Fingerchen und deinen Äuglein und den Haaren, die man nur sah, wenn man ganz genau hinschaute, was ich tat, weil du so zauberhaft warst. Es war so perfekt, es war so innig, es war so unglaublich richtig, dass du da warst und es war einer dieser Momente, in denen man die Zeit anhalten will, weil man sich wünscht, dass dieses Gefühl nie aufhört. Diese Innigkeit, dieses Schweben zwischen Wirklichkeit und Traum, du kleines Menschlein und ich, die dich am liebsten niemals mehr losgelassen hätte.

Du bist nun 365 Tage alt, kleine Maus, und auch heute noch bist du mein Ruhepol. Du bist unser Mittelpunkt, das Nesthäkchen, die über alles geliebte, kleine Schwester mit dem niedlichsten Lächeln, dem ansteckendsten Glucksen, mit den wundervollsten kleinen Ohren und dem hübschesten Mund und den lustigsten kleinen Patschehändchen, die so gerne Verstecken spielen und klatschen und trommeln. Du bist so groß geworden, so lebhaft. so unglaublich niedlich, wenn du meinen Finger siehst, der über deinem Kopf kreist und dich in die Nase pieken wird, was du weißt, und dich trotzdem und deshalb schon vorher freust. Das Leben mit dir ist so toll, so reich an Erlebnissen, an Entdeckungen und an all diesen Tagen mit dir, die so schnell vergehen und so schön sind, weil du uns, obwohl du so klein bist, so viel Großes gibst – Happy birthday!

 

„And when she wraps her hand around my finger,
How it puts a smile in my heart,
Everything becomes a little clearer,
I realize what life is all about.“

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Unsere Kleinste feiert in knapp drei Wochen bereits ihren ersten Geburtstag. Unglaublich, oder? Wurde die Dezemberhexe nicht gestern erst geboren?

Zeit jedenfalls für unser regelmäßiges Babyupdate, denn in den letzten Wochen ist waaaaahnsinnig viel passiert.

MIt 11 Monaten und 11 Tagen

Baby 1 Jahr alt

 

  • habe ich schon 10 (!) Zähne. Die letzten beiden habe ich vor knapp zwei Wochen bekommen und war ziemlich unleidlich deswegen,
  • kann ich megaschnell krabbeln, frei stehen und klettern… Ich komme auf Kinderstühle, auf Windelkartons, auf das Sofa – und von allem nicht mehr alleine herunter.
  • wiege ich über 9 Kilo und dürfte im Auto tatsächlich schon vorwärts fahren, was schon ein wenig erschreckend ist,
  • finde ich Autofahren immer noch ziemlich blöd, schreie aber nur noch halb so oft (und dafür doppelt so laut…),
  • werde ich IMMER NOCH gestillt, schlafe IMMER NOCH in Mamas Bett und IMMER NOCH will daran keiner etwas ändern,
  • esse ich für mein Leben gerne und zwar alles außer Mozzarella. Den finde ich richtig doof und strafe alle Umstehenden mit bösem Blick und einer Schnute, wenn ich ihn vorgesetzt bekomme,
  • liebe ich Nudeln, Gurke und Rosinen und stibitze mir mein Lieblingsessen auch gerne von den Tellern meiner Geschwister. Dabei schlage ich immer dann zu, wenn mein großer Bruder oder meine Schwester am wenigsten damit rechnen,
  • wachsen meine Haare langsam und werden dichter und dicker. Ich bin immer noch blond (und mit meinen großen Kulleraugen außerdem wahnsinnig niedlich),
  • spiele ich am liebsten mit Fusseln und Krümeln. Ich reinige den Boden besser als jeder Staubsauger und schüttle mittlerweile – und das ist sooooo goldig! – vehement den Kopf, wenn ich es geschafft habe, eine Fluse in den Mund zu nehmen und feststelle, dass sie total doof schmeckt und dabei nicht besonders nahrhaft ist. Außerdem strecke ich die Zunge heraus und pruste ganz laut!
  • bin ich dauererkältet, weil meine Geschwister von Schule und Kindergarten ständig Husten und Schnupfen mitbringen und mich anstecken,
  • melde ich mich nachts 1-7mal und gebe mich meistens damit zufrieden, wenn ich Milch bekomme. Manchmal krabble ich aber auch heimlich um 4 oder 5 Uhr am Morgen zur Lego Duplo-Kiste und wecke alle anderen mit ohrenbetäubendem Lärm,
  • bin ich ein „freundliches Kind“, „ein hübscher Junge“, „so ein Schnuckelchen“ und „ein sooo liebes Ding“ und unterhalte mich beim Einkaufen aufgeregt mit allen Umstehenden,
  • lächle ich manchmal sogar Fremde an und klatsche, weil ich mich freue,
  • spreche ich! Mein erstes Wort ist … „nein-nein-nein“ und Schuld daran ist der Sandwichjunge, der das immer dann sagt, wenn ich seine Legobauten zerstöre,
  • werde ich unendlich geliebt und den ganzen Tag geknuddelt, geknutscht und gekitzelt. Meine Geschwister schwärmen in den höchsten Tönen von mir („Sie ist soooooo süß!“, „Es ist so niedlich, wenn sie sich freut“, „Ich habe dich die ganze Zeit im Kindergarten vermissst!“) und wollen mich alle rund um die Uhr verhätscheln.

 

Mit 11 Monaten und 11 Tagen ist das Babymädchen das tollste, was uns je passiert ist, unser kleines glucksendes Wunder und ein quietschfideles Fast-Kleinkind, das begeistert die Welt erkundet und alle in seinen Bann zieht.

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Lange, lange Zeit kam ich nicht mehr dazu, an einem festgelegten Tag im Monat über ALLE Kinder gemeinsam zu schreiben. Heute ist der 2. Oktober, es ist 1:10 Uhr in der Nacht, laut einer Echtzeit-Infografik schlafen aktuell 73,3 Millionen Deutsche, 240.000 kümmern sich um ihren Haushalt, 160.000 telefonieren oder schreiben Emails und ich, ich blogge jetzt.

Im September ist bei uns viel passiert (nein, Mama, ich bin nicht schon wieder schwanger…): Unser Sandwichjunge wurde eingeschult, unsere Trulla ist jetzt ein Vorschulkind, der Besserwisserboy kam schon in die dritte Klasse, Otto hat seine ersten Tage in der Krippe hinter sich und überhaupt hat sich in den letzten Monaten natürlich auch sonst viel getan. Es wird also Zeit für ein kleines (oder größeres) Update. Und deshalb: Bitteschön!

 

Sechs Kinder im September

Familienfoto September 2016
Sechs kleine und ein großes Kind ;)

 

Mit 7 Jahren und 8,5 Monaten

  • besucht unser Besserwisserboy nun die 3. Klasse. Wir haben uns letztes Jahr schon zu Beginn des Schuljahrs bzw. nach wenigen Wochen gemeinsam mit der Schule dazu entschieden, ihn probeweise in die 2. Klasse einzugewöhnen, was so gut geklappt hat, dass er dieses Schuljahr nun offiziell „gesprungen“ ist und ein Drittklässer. Ich hoffe, ich schaffe es bald, einen eigenen Blogartikel zu dem Thema zu schreiben, weil ich weiß, dass einige von euch dazu gerne mehr erfahren woll(t)en.
  • kann unser Großer mittlerweile ganz gut schwimmen und liebt es, mit dem Rad zu fahren,
  • liest er jeden Abend 30 bis 90 Minuten lang auf seinem (ja, eigenen) Kindle. Angefangen von den „Drei ???“ bis hin zu Sachbüchern saugt er immer noch sämtliche Texte auf wie ein Schwamm,
  • ist der 7jährige unglaublich vernarrt in seine kleinste Schwester und albert gerne mit ihr herum,
  • sitzt der Besserwisserboy am Nachmittag gerne mit der kleinen Trulla zusammen und bringt ihr (sehr erfolgreich!) das Lesen bei, 
  • hat der junge Mann seinen Spleen für fremde Sprachen und Planeten entdeckt,
  • ist unser Großer immer noch sehr speziell,
  • wird das Kind immer erwachsener. Es ist wundervoll, mit ihm zu diskutieren, zu sprechen und dabei ganz viel zu lernen – auch über sich selbst.
  • ist der Besserwisserboy immer noch ein Besserwisserboy, aber natürlich ein ganz besonders liebenswerter,
  • ist dieser kleine, große Junge das tollste, was uns je passiert ist.

 

Mit 6 Jahren und 9,5 Monaten

  • wurde der Sandwichjunge eingeschult. Er war furchtbar nervös und aufgeregt und hat seinen ersten Schultag toll gemeistert.
  • hat er sich schon ganz gut in die Schule eingelebt, freut sich jeden Tag auf den Unterricht und erzählt zuhause (noch…) gerne davon, was er tagsüber erlebt und auch gelernt hat.
  • liebt er immer noch Lego, Playmobil, (schnelle) Autos, Traktoren und Bagger. Dahingehend hat sich in den letzten 5 Jahren kaum etwas geändert außer dass die Legosteinchen ein wenig kleiner und die Fahrzeuge ein bisschen größer wurden.
  • ist der Sandwichbub ein sensibles, emotionales und sehr empathisches Kind, das sich viele Gedanken (um andere) macht,
  • liebt er es auf der anderen Seite zu „kämpfen“, sich zu messen und sucht manches Mal noch seinen Platz in der Familie,
  • ist auch der 6jährige unglaublich vernarrt in seine Babyschwester,
  • ist unsere Nummer 2 ein absolutes Draußen-Kind. Ganz gleich, wie das Wetter ist, es hält ihn nichts, aber auch gar nichts (außer Bastelangebote vielleicht) im Haus,
  • ist dieser kleine, auch schon große Junge das tollste, was uns je passiert ist.

 

Mit 5 Jahren und 3,5 Monaten

  • ist unsere kleine Trulla eigentlich gar keine so richtig kleine Trulla mehr, sondern eine schon ziemlich selbständige kleine Dame mit (grooooßem) eigenen Willen,
  • liebt unser erstgeborenes Mädchen seine Puppen und seine beiden kleinen Brüder, um „Mama und Kind(er)“ zu spielen,
  • ist die große Hexe ein Vorschulkind und wird kommendes Jahr auch schon eingeschult (Oh Gott, sie wurde doch gestern erst geboren und ist doch noch so klein!!!)
  • malt und bastelt unser Sommermädchen für sein Leben gerne,
  • ist der Klamottengeschmack ein bisschen eigen(er) geworden und für mein Auge manches Mal ein wenig gewöhnungsbedürftig,
  • trägt das Fräulein Schuhgröße 30 und für sein Leben gern Mützen und Hüte,
  • ist Singen zu einer großen Leidenschaft geworden,
  • fährt sie im Auto natürlich immer noch rückwärts (was wäre ein Artikel von mir, wenn ich nicht irgendwann auf Reboarder zu sprechen kommen würde?)
  • schreibt die Kleine Buchstaben und Zahlen und kann auch schon recht gut lesen,
  • liebt Madame Apps, bei denen sie sich um Tiere / Kinder oder andere Figuren kümmern muss (gibt es eigentlich noch Tamagotchis?)
  • ist dieses kleine, große Mädchen das tollste, was uns je passiert ist.

 

Mit 3 Jahren und 9,5 Monaten

  • ist der Zwergenkönig auch schon (beinahe) kein Kleinkind mehr,
  • geht der Kleine dieses Jahr ein wenig lieber in den Kindergarten. Er ist dort in der Gruppe nicht mehr der Jüngste und löst sich beim Abgeben mittlerweile schneller und leichter und manchmal sogar einfach so,
  • haben wir (ja, wir!) den Mittagsschlaf schon eine ganze Weile abgeschafft,
  • eifert unsere Nummer 4 den großen Jungs nach und will immer mehr und vieles alleine machen bzw. schaffen,
  • liebt der Kleine meine selbst erfundenen Lieder, die ich gerne zum Einschlafen singe,
  • knautscht der große kleine Junge Mama und Papa immer noch die Ohren, wenn er müde ist. Das hat er schon als Baby gemacht und es ist sooo unglaublich niedlich!
  • ist auch an unserem 3jährigen ein Bastler verloren gegangen. Er malt und schneidet und klebt für sein Leben gerne und bringt fast täglich Bilder aus dem Kindergarten mit.
  • streitet sich der 3jährige am liebsten mit seinem kleinen Bruder,
  • singt und singt und singt dieses Kind,
  • sind Nudeln immer noch das liebste Gericht – am Mittag, am Abend und gerne auch am Morgen,
  • mag der Bub Glitzer und Rosa und Glitzer und Lila,
  • ist dieser große, kleine Junge das tollste, was uns je passiert ist.

 

Mit 2 Jahren und 5,5 Monaten

  • fühlt sich Otto in der Krippe ziemlich wohl. Er wird behutsam eingewöhnt und wird erst einmal nur bis zum Mittag betreut werden (und vor unseren Hortkindern abgeholt).
  • redet der kleine, kleine Junge mittlerweile wie ein Wasserfall, singt Lieder und liebt Gedichte,
  • sind die wichtigsten Lebensinhalte Traktoren, Bagger und Autos,
  • liebt es Otto, wenn wir ihm Bücher vorlesen,
  • kann sich der 2jährige unglaublich viel merken und erzählt und erzählt (schrieb ich, dass er ganz viel spricht?),
  • legt Otto Puzzles, malt und spielt gerne am, im und mit Wasser,
  • schläft der Kleine recht unruhig, muss aber nachts momentan auch viele neue Eindrücke verarbeiten,
  • geht Otto für sein Leben gerne einkaufen: Ganz gleich, ob es zum Bäcker oder in den Supermarkt geht, er ist immer dabei,
  • fährt der Kleine am liebsten mit dem Laufrad, klettert und möchte sich gerne selbst versorgen („Neeeeein, kann ich lleine!“)
  • ist der 2jährige ein absolutes Draußen-Kind,
  • streitet er sich am liebsten mit dem 3jährigen,
  • gelingt es ihm schon super, Zusammenhänge zu verstehen und zu erklären (ja, er spricht wirklich gerne!),
  • ist dieser kleine, kleine Junge das tollste, was uns je passiert ist.

 

Mit 9,5 Monaten

  • lebt das Adventsmädchen jetzt ungefähr so lang außerhalb des Bauchs wie es im Bauch war,
  • kann die Kleine krabbeln, sich an Möbeln und Nicht-Möbeln entlanghangeln und schon kurz frei stehen,
  • ist die kleine Hexe aus unserem Leben nicht mehr wegzudenken und niemand erinnert sich mehr an die Zeit, als sie noch nicht bei uns war,
  • isst die Minimotte gerne Steine, Gras, Sand, Erde, Blätter, Äste und leider auch Nacktschnecken,
  • kommt die Maus uns überall hinterher,
  • schläft sie immer noch nicht (jaha, immer noch nicht!) durch und darf das auch,
  • wird die kleine Fressraupe noch 3, 4, 5mal täglich gestillt (immer noch!) und 2, 3, 4, 5, 6mal nachts (auch immer noch und das darf sie auch),
  • will das Babykind nach wie vor weder Nuckel noch Flasche, trinkt dafür aber aus dem Becher,
  • trägt Madame Größe 74/80 und noch keine Schuhe,
  • entwickelt sich die Hexe ebenso zum Nudelmonster,
  • liebt aber auch Birne, Kartoffeln, Reis, Gurke, Apfel, Banane, Reiswaffeln, Schnitzel und Pommes ganz besonders,
  • erzählt das Babykind ganz viel („mamamama“, „dadadada“, „deididadi“, „hmhmhm“),
  • lacht, juchzt und freut sich und
  • ist dieses kleine, schon viel zu große Babymädchen das tollste, was uns je passiert ist.

 

*hach*

 

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Mit 8,5 Monaten „sind die meisten Babys nach und nach immer weniger auf ihre Mutter fixiert“. Schreibt „Baby und Familie“ und verkennt dabei, dass ich noch nicht lesen kann, denn

  • ich melde mich aktuell 4, 5, 6mal nachts zum Stillen,
  • kreische. Laut und herzerweichend und von jetzt auf gleich los, wenn ich Mama vermisse und lasse mich auch nicht so schnell beruhigen,
  • mag es überhaupt nicht, wenn ich auch nur 5 Sekunden alleine im Zimmer bleiben soll.

Unser Möttchen ist zur Zeit ziemlich anhänglich (was gar nicht schlimm ist, aber hier und da anstrengend). Mit 8 Monaten und 18 Tagen jedenfalls scheint in dem kleinen Köpfchen einiges los zu sein, denn die Kleine lernt dazu, bekommt Zähne und ist ein wenig… nennen wir es: unausgeglichen, aber das kann die kleine Dezemberhexe auch selbst erzählen.

Babys erste Krabbelversuche

Mit 8,5 Monaten…

  • …und seit dem Urlaub, in dem ich auf dem Sand so schlecht vorankam, kann ich richtig schnell robben, krabbeln und frei sitzen und ziehe mich in den Stand hoch,
  • bin ich groß und schwer, weiß aber zu beidem die Daten nicht,
  • habe ich schon 6 Zähne (die vier Schneidezähne oben und die zwei mittleren unten) und erwarte in Kürze die zwei noch fehlenden Schneidezähne unten,
  • hasse ich Autofahren auch weiterhin wie die Pest und schreie, wenn eine Fahrt länger als 10 Minuten dauert,
  • stibitze ich Essen. Ich kann jetzt Gurke, Melone, Nudeln und diverses Gemüse essen, mag aber am liebsten die Reste meiner Geschwister, die ich im Laufe des Tages auf dem Boden finde,
  • beherrsche ich den Pinzettengriff und weiß deshalb auch, wie Krümel, Alufolie, Plastikschnipsel, tote Schnake, Sand und Loombänder schmecken,
  • trage ich Größe 80,
  • finde ich Wasser von oben richtig ätzend,
  • genieße ich es, wenn meine Geschwister Quatsch mit mir machen und lache lauthals mit und über sie,
  • kneife und beiße ich beim Stillen,
  • finde ich Schnuller und Flaschen auch weiterhin ziemlich unattraktiv,
  • beginnen meine zarten hellen Kopfhaare zu wachsen,
  • bin ich furchtbar kitzelig,
  • erzähle ich Geschichten von „dada“, „dididididi“ und „mamamamamam“,
  • fliehe ich jede Nacht und jeden Morgen heimlich, still und leise von der Matratze,
  • fühle ich mich wie eine Königin, wenn ich ausnahmsweise im Hochstuhl sitzen darf,
  • finde ich Papa richtig gut, – wenn ich auf Mamas Arm bin,
  • werde ich sehr geliebt,
  • schimpfe ich, wenn ich an-, aus- oder umgezogen werde,
  • bringe ich zum Stillen immer etwas mit: Entweder ich halte irgendeine Zahnbürste in der Hand oder ich klammere mich an ein Kuscheltier,
  • geben mir alle in der Familie seltsame Spitznamen,
  • werde ich vom Besserwisserboy vergöttert und mehrmals täglich besungen („Du bist so schön, so schön, so wunderschön!“)
  • bleibe ich keine Sekunde an der Stelle, an der ich auf den Boden gelegt wurde und komme wie ein Hündchen überall hinterher,
  • mag ich keinen Quark,
  • liebe dafür aber Nudeln (Anm. d. Red.: Eindeutig unser Kind!),
  • bin ich das niedlichste Geschöpf auf dieser Erde

 

Mit 8,5 Monaten bist du das beste, was uns allen je passiert ist und das coolste, niedlichste, schönste und tollste Baby, das wir je hatten – neben deinen Geschwistern, versteht sich. Es ist toll, dich aufwachsen zu sehen und mit dir die Welt zu erleben.

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Mit 2 Jahren, einem Monat und fünf Tagen:
– bin ich flink wie der Wind und blitzschnell auf dem Regal, auf dem Fensterbrett, auf dem Küchentisch, auf der Schaukel, aus dem Haus und in meinem Kindersitz,
– spreche ich 2- und 3-Wort-Sätze und sage am liebsten „ich auch“,
– gibt es für mich nichts spannenderes als „Drador“ (Traktor), „Tätutata“ (Polizei) und „Bagga“ (Bagger),
– esse ich schlecht,
– schlafe ich schlecht und
– wird mir schlecht, wenn der Zwergenkönig mir mein Spielzeug wegnimmt und
– werde außerdem richtig wütend und sauer, wenn das, was mir geklaut wird, mein geliebter Drador ist,
– bin ich offen und freundlich und mag auch fremde Menschen,
– finde ich Spinnen, Asseln und Bienen aber ziemlich „bäh“,
– liebe ich Schnecken und sammle sie nach einem Regenschauer im Garten ein und beobachte sie beim Kriechen auf der Wiese,
– trage ich Schuhgröße 24,
– genieße jede Autofahrt und
– bin der erste, der „ich auch“ ruft, wenn Papa fragt, wer mit zum Einkaufen kommt,
– tanze ich für mein Leben gern,
– bin ich ein Puzzle-Kind,
– nenne ich alle Buchstaben „A und O“,
– trage ich nachts am liebsten die riesigen Shirts meiner großen Brüder,
– liebe ich Wasser und
– wässere nicht nur meine Hände, die Füße und das Gesicht, sondern tunke auch gerne mein Essen in mein Wasserglas,
– findet man mich, wenn ich nicht auf dem Fensterbrett stehe und Dradors auf der Straße suche, ganz bestimmt mit dem Drador in der Hand auf dem Fußboden, unter dem Bett oder am Waschbecken,
– mag ich Lego Duplo, kleines Lego, meine lustige Kullerkugel-Schwester und
– Mama zum Einschlafen und Papa beim Aufwachen (aber ganz gewiss nicht andersherum!),
– will ich mir 10mal am Tag die Zähne putzen und renne deswegen aufgeregt ständig zum Badezimmer,
– finde ich meine Geschwister ziemlich cool außer den, der mir immer alles wegnimmt und
– freue mich wie ein Schneekönig, wenn der verrückte Kater meine Wege kreuzt, 
– schneide ich Grimassen und juchze lauthals auf, wenn alle anderen darüber lachen und 
– bin außerdem das fröhlichste und tollste Kleinkind der Welt. 

Mit 2 Jahren, einem Monat und fünf Tagen bist du wissbegierig, clever, unglaublich niedlich und der beste kleine Freund der Welt. Schön, dass es dich gibt!

fünf Kinder

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