„Stillen ist das Beste für Ihr Kind“ – Dieser Satz, der für viele Mamas den selbstverständlichsten Inhalt der Welt zusammenfasst, ist anderen Müttern regelmäßig ein Dorn im Auge. Auch ich zucke hin und wieder böse zusammen, wenn es auf Facebook oder in Foren – wieder einmal – ganz lapidar heißt: „Jede Frau kann stillen. Man muss es nur wollen!“ Es mag sein, dass einige Frauen sich – in den Augen Außenstehender – nicht genug Mühe (ähm!) geben und nicht lange genug durchhalten, um ihren Kindern „Das Beste“ zu geben, aber: Das geht Außenstehende überhaupt nichts an! Dazu kommt, dass die Belastungsgrenze eines Jeden von uns unterschiedlich ist. Während Mama A trotz blutiger Brustwarzen und allgegenwärtiger Angst vor dem kommenden Stillen sich trotzdem weiter durchbeißt, weil sie es schaffen will, greift Mama B vielleicht schon vorher zur Säuglingsmilchnahrung. Weil sie es will, weil ihr es leichter fällt, weil ihre Schmerzgrenze niedriger ist, weil sie ihrem Kind eine ausgeglichenere Mutter sein mag, weil sie nach drei Wochen Schlaflosigkeit gerne wenigstens eine Stunde am Stück schlafen möchte oder aus anderen Gründen, die für sie ganz persönlich Vorrang haben. Und nein, da ist kein Platz für Vorwürfe. Was Mama und Baby aus ihrer Still- oder Nichtstill-Beziehung machen, ist ganz allein ihr Ding.

Ehrlich, ich weiß ganz genau, wie kräftezehrend manche Phasen des Stillens sein können und kann gut nachvollziehen, wenn jemand nicht durchhalten kann. Ich stand in den letzten Jahren auch immer wieder vor der Überlegung, genau hier und jetzt abzustillen, weil ich nicht mehr mag, weil es anstrengend ist und weil meine Nerven DAS nicht mehr mitmachen konnten. Irgendwie habe ich oder haben wir immer die Kurve bekommen – das hätte aber auch anders laufen können, wenn die Umstände anders gewesen wären. Insofern: Bitte kommt ein bisschen runter da draußen. Hört auf, anderen Frauen ein schlechtes Gewissen zu machen, wenn sie abstillen, gar nicht stillen oder früher die Reißleine ziehen, als ihr es gemacht hättet. Wir wollen als Eltern – und das sollten wir uns dick hinter die Ohren schreiben – alle das Beste für unsere Kinder! Nur der Weg, der variiert ein wenig hier und da und dort auch.

GOS und FOS, die Muttermilch und das, was sich Milupa aus der Natur abgeschaut hat

Gos und Fos Milupa

Das Stillen an sich soll heute gar nicht mein Thema sein oder nur so ein bisschen. Die lustigen Gestalten auf dem Bild, das sind GOS und FOS.

GOS und FOS und die „guten“ Bakterien

Im Bereich der Säuglings- und Kindermilchnahrungen wird seit Jahrzehnten viel geforscht. Dies führt dazu, dass wir in einer Zeit leben, in der Babymilchpulver der Muttermilch schon sehr nah ist und wir auf eine Qualität zurückgreifen können, von der unsere Vorfahren geträumt hätten. Stillen ist – natürlich – auch weiterhin das Nonplusultra (ja, ich weiß!), Eltern müssen sich aber gewiss nicht schlecht fühlen, wenn sie ihr Kind mit der Flasche füttern.
Die Milupa-Forschung hat sich in den letzten Jahren inbesondere mit der Zusammensetzung der Darmflora gestillter Kinder und der Zusammensetzung der Muttermilch beschäftigt. Dabei haben die Wissenschaftler festgestellt, dass im Darm gestillter Kinder die Anzahl guter Bakterien (Bifidus und Laktobezillen) domniert. Die Ursache dafür sind spezielle Gruppen von Oligosacchariden, die Galacto- und Fructo-Oligosaccharide (GOS und FOS), heißt die lustigen Figuren auf dem Bild dort oben. Diese gelangen unverdaut in den Dickdarm und werden dort von den Bifidusbakterien und Laktobazillen verstoffwechselt. Das Resultat daraus findet ihr in der Windel: Der Stuhl des Babys ist weich und es hat vergleichsweise weniger mit Bauchschmerzen zu kämpfen als ein Flaschenbaby. Darm und Darmflora sind gesund und ausgeglichen.

Und deshalb fügt Milupa auch seinen Milchnahrungen eine spezielle 9:1-Mischung aus GOS und FOS bei. So hat das Baby weniger Bauchweh, Koliken und Blähungen und fühlt sich wohl.

Ganz so einfach ist es natürlich nicht, und Bauchschmerzen bei den Kleinen können natürlich auch ganz andere Ursachen haben. Ein paar gute Tipps, wie ihr eurem Kind in der Zeit helfen könnt, findet ihr im Milupa-Video:

Übrigens: Die wundervollen Illustrationen rund um GOS und FOS stammen aus der Feder von Jill Enders. Sie ist die Schwester von Giulia Enders, die mit „Darm mit Charme“ ein ganz tolles Buch über den menschlichen Verdauungstrakt herausgebracht hat. Ich habe beim Lesen gelacht, geschmunzelt, mich gewundert und ganz viel dazu gelernt und kann euch das Buch unbedingt empfehlen!

 

Wenn das Baby Bauchweh habt und ihr die Ursache in der Flaschennahrung vermutet

Wenn euer Kleines Bauchschmerzen und Blähungen hat und ihr vermutet, dass das von der Nahrung kommt, ist es sinnvoll, mit der Hebamme oder dem Kinderarzt zu sprechen. Daneben könnt ihr euch zum Beispiel auch an die Milupa Bäuch-Line wenden:

Unter der Telefonnummer 0800 26 26 333 stehen euch erfahrerene Experten zur Verfügung, die euch in Sachen Bauchweh beim Baby helfen und mit Rat und Tat zur Seite stehen können.

 

 

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