Ein Kinderzimmer für zwei Kinder?

Unsere bald vier Kinder dürfen sich in ihren ersten Lebensjahren zwei Kinderzimmer teilen (und ein großes Spielzimmer!). Wenn man sie selbst fragt, wie sie sich das vorstellen, würde der Große gerne mit dem Baby im Bauch in einem Zimmer sein und der kleine Sohn mit dem Töchterchen. Ich selbst hatte mir vorgestellt, die Jungs in ein Zimmer zu stecken und bin gerade noch ein wenig unschlüssig, ob wir das so ausprobieren wollen, wie die beiden sich das vorstellen. Andererseits haben beide sehr konkret geäußert, dass sie das so wünschen und mehr als schiefgehen kann es nicht.
Unser Babyzimmer ist mittlerweile fast fertig ausgeräumt, so dass wir gerade das ein oder andere einkaufen, um das Zimmer gestalten zu können.

Zwei Kinder teilen sich ein Zimmer

Was ich auch schon im jungen Alter der Kinder wichtig finde, ist, dass jeder auch in einem gemeinsamen Zimmer seinen eigenen Platz und einen Rückzugsort für sich hat. Auch jetzt schon ist das Zimmer des Großen aufgeteilt in einzelne Bereiche: in der einen Ecke Tisch und Stühle, in der anderen Ecke sein Bett und eine weitere Matratze zum Kuscheln, Lesen und Toben. Bislang war das Zimmer hauptsächlich optisch in zwei Bereiche geteilt, was man natürlich auch hernehmen kann, sind Raumteiler in unterschiedlichen Arten wie z. B. einen Paravent oder auch ein Bücherregal, um ein Zimmer aufzuteilen. Bei kleineren Zimmern kann man – damit nicht so viel im Weg steht – den Raum auch wunderbar mit einem Lamellenvorhang teilen (ja, genau diese auf dem Foto, die man sonst aus Arztpraxen und Büros kennt).

Ein solcher ist nicht nur verschiebbar, sondern auch platzsparend. Bei Jaloucity kann man sich beispielweise über Sonderformen für Lamellenvorhänge informieren. Diese Vorhänge gibt es heutzutage übrigens nicht mehr nur in der Farbe Weiß, sondern auch in echten Farben und sogar mehrfarbig.

Vorhänge trennen nicht nur den Raum an sich, sondern sind auch ein optisches Highlight. Da unser zweites Kinderzimmer nicht allzuschön geschnitten ist, nimmt ein Lamellenvorhang auch nicht so viel Platz weg wie es ein Paravent oder ein Regal täte. Meine Lieblingsfarbkombination wäre dabei blau-weiß. Nicht für Bayern, sondern weil es schön maritim wirkt. Wir werden aber wohl die Kinder die Farben aussuchen lassen bzw. einbeziehen, auch wenn ich jetzt schon ahne, dass es dann sehr bunt wird.

Und wie ist das mit Streit?

Ich darf es gar nicht zu laut sagen, aber bislang wird hier so gut wie gar nicht gestritten. Natürlich nimmt ein Kind dem anderen manchmal etwas weg oder möchten 2-3 Kinder zeitgleich mit einem Spielzeug spielen, trotzdem einigen sich die drei meist sehr friedlich und spielen, malen und basteln gemeinsam. Vielleicht liegt es am kurzen Altersabstand oder auch daran, dass sie damit aufgewachsen sind, alles teilen zu müssen, vielleicht haben wir auch sehr friedliebende Exemplare, momentan aber gestaltet sich das gemeinsame Spiel noch sehr freundlich.

gemeinsam Buch anschauen

Wir werden es jedenfalls auf den Versuch ankommen lassen und die Kinder so auf zwei Zimmer aufteilen wie sie sich das gewünscht haben. Sollte das gar nicht klappen, wird umdisponiert. Bis dahin freue ich mich, dass unsere Zimmer bald fertig sein werden und darauf euch endlich Bilder zeigen zu können!

Teilen sich eure Kinder ein Zimmer? Oder habt ihr euch als Kind das Kinderzimmer mit der Schwester oder dem Bruder geteilt?

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Kerstin ist Mama von vier wunderbaren Söhnen, einer redseligen kleinen Trulla und der Dezemberhexe. Sie baut Legotürme, stürmt mit wilden Playmobilpiraten kitschige Prinzessinnenschlösser und sucht täglich Antworten auf kuriose Kinderfragen.

10 Kommentare

  1. Also bei dem Altersunterschied von meinen beiden würde es wohl nur Mord und Todschlag geben. Meine Tochter ist ja nun 14 und mein Sohnemann 4 Jahre also unterschiedlicher geht es garnicht. Zum Glück haben beide ein eigenes ZImmer und wir als Eltern zumindest etwas Ruhe.

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  2. Unsere haben sich auch geraume Zeit Zimmer teilen müssen und wir haben das so gemacht, wie die Kinder sich das gewünscht haben – auch bei Geschwisten gibt es ja gewisse „Lieblingsgeschwister“. Unser Sohn kam (und kommt bis heute) am besten mit seiner jüngsten Schwester klar :-)
    Das allerdings das Baby im Bauch deutlich lauter wird, wenn es erst mal nicht mehr im Bauch ist, sollte man vielleicht noch mal erwähnen :-)

    LG
    Tina

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    • Der Hinweis mit dem Baby im Bauch ist super. https://www.fraumama.de/wp-content/plugins/wp-monalisa/icons/wpml_wink.gif Der Kleinste wird die ersten Monate sicherlich ohnehin bei uns im Schlafzimmer sein, wir müssen mal sehen, ob der Große bis dahin immer noch mit dem kleinen Schreihals zusammenleben mag.

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  3. Ich habe mir bis zu meinem 15 Lebenjahr ein Zimmer mit meiner fast 6 Jahre jüngeren Schwester teilen mûssen, schlicht weil kein weiteres Zimmer da war. Das Zimmer war sehr groß, da hätte man zwei draus machen können. Ich fand es ab einem gewissen Zeitpunkt nicht mehr lustig, weil ich keine Rückzugsmöglichkeit hatte.

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  4. Ich habe mir bis ich zwölf war ein Zimmer mit meiner jüngeren Schwester geteilt. Bis dahin war es völlig in Ordnung, danach waren wir aber auch glücklich über den Umzug in eine größere Wohnung mit zwei Kinderzimmern.

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  5. Hallo, also bei mir ist es so das meine beiden großen 10 Jahre und 5 Jahre jewals ein Zimmer haben und meine beiden kleinen 3 Jahre und 1,5 Jahre zusammen im Zimmer sind.
    Ich habe das Experiment versucht und die beiden großen in ein Zimmer gesteckt und ich habe es schnell wieder rückgängig gemacht die beiden verstehen sich so ganz gut aber wehe es geht in ein Zimmer dann ist alles vorbei :) Die beiden kleinen sind ein Herz und eine Seele von daher gibt es da absolut keine Probleme..
    Wünsche euch einen schönen Abend

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  6. Hallo. Ich weiss das es oft nicht möglich ist weil einfach der Raum fehlt, aber ich finde es sehr wichtig das auch Kinder schon ihre eigenen Räume haben. Vielleicht weil ich mir bis 14 ! einen großen Raum mit meinem 2 Jahre jüngeren Bruder teilen musste. Der war zwar durch Kleiderschränke getrennt, nerven konnte der aber trotzdem extrem…
    Naja, wir hatten halt nicht das beste Verhältnis, und dann das Pupialter ;-)
    Die Lösung die wir hatten würde ich aber auf jeden Fall der Lamellenlösung vorziehen. Also bei und standen die Kleiderschränke halt mitten im Raum, nebeneinander, und dann halt meine Seite offen zu mir und daneben die Rückseite des Kleiderschrankes meines Bruders und umgekehrt. So waren es quasi 2 Zimmer in einem. Zwei kleine Zimmer, aber wirklicher Rückzugsort. Viel Platz zum Spielen gab´s da nicht, aber wir hatten auch ein Spielzimmer. Dann, finde ich, sind auch kleinere Zimmer nicht das Problem. LG bianca

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  7. Huhu !

    Bei uns hat das Zimmer teilen immer sehr, sehr gut geklappt. Unsere beiden Ältesten haben sich freiwillig eine ganze Weile ihr Zimmer geteilt und waren damit sehr gut zufrieden. Es war immer herrlich abends vor ihrem Zimmer zu stehen und ihnen bei ihren Gesprächen zuzuhören. Jetzt aber sind sie seit einem Jahr getrennt und das ist auch richtig so. Sie sind jetzt 12 und 11 Jahre alt und brauchen beide ihren Freiraum. Was aber auch sicher daran liegt, das der Kleinere noch ein Spielkind ist und der Große so überhaupt nicht. Da kommen sie sich dann so richtig in die Quere.

    Momentan haben alle fünf Kinder ein eigenes Zimmer und der Jüngste schläft in unserem Zimmer. Wohin er ziehen wird, wissen wir noch nicht. Es wird sich finden. Notfalls – wenn es gar nicht geht mit der Zimmerteilung – wird unser Ankleidezimmer als Kinderzimmer ausgebaut werden.

    Wir warten einfach mal ab. Bisher kann ich nur positiv über geteilte Kinderzimmer sprechen.

    Viele liebe Grüße
    Andrea

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  8. Unsere beiden haben ja einen Altersabstand von 3,5 Jahren und haben sich in den ersten Jahren ein Zimmer geteilt. Und das lief auch ganz gut, gestritten wird ja immer mehr oder weniger.
    Irgendwann hatten wir dann 2 Kinderzimmer und das war zu diesem Zeitpunkt gerade richtig, weil Sohn 1 sich bereits auf seine Pubertät vorbereiten musste.
    Früher haben sich ganz viele Kinder oft 1 Zimmer teilen müssen, eine Freundin lebte mit ihren 2 Schwestern in einem Zimmer und ist sobald es ging, von zu Hause ausgezogen, damit sie endlich ihre Ruhe hat.
    Kann man sich gar nicht mehr so vorstellen, oder?
    LG
    Sabienes

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  9. Es ist auch gar nicht so, dass sich Geschwister zwangsläufig viel streiten. Aber für unsere beiden älteren Söhne (5 und 7 Jahre alt) haben wir dann doch ein grosses Zimmer durch eine Wand mit Glastür in zwei kleine Zimmer getrennt:
    Der Grund: Ab einem gewissen alter ist es für Kinder wichtig, ein Gefühl von privatsphäre zu bekommen, dass sie sich auch maal zurückziehen können um das zu tun was sie wollen. Und trotzdem ist der Bruder so nur einen Schrittweit entfernt, wenn sie mal zusammen spielen wollen.

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