Ich hatte in einem anderen Beitrag schon gezeigt, wie unser kleinster Spross schläft und wurde daraufhin auch gleich von zwei netten und interessierten Leserinnen angeschrieben und gefragt, was das ist, worin unser Kleiner schläft und wofür man das braucht. Das hier ist eine Federwiege und unser Zwergenkönig liebt sie.
Auf das Thema Federwiege bin ich vor ein paar Jahren schon gestoßen – allerdings erst zu einem Zeitpunkt, als das schlimmste vorüber war. Unser Erstgeborener war nicht nur ein Spuckkind – wenn er nicht spuckte, schrie er und das oft, laut und lang. Er war ein absoluter Tragling, ließ sich keine Minute alleine in sein Bett legen und forderte unser beider Aufmerksamkeit – und das sehr eindringlich.

Schlafprobleme beim Baby:

Um ehrlich zu sein, unser Großer hatte nicht nur ein Schlafproblem. Er hatte ein Schrei-Spuck-Schlafproblem, was dazu führte, dass ich ihn bereits nach 1,5 Wochen am liebsten zurück in den Bauch gesteckt hätte. Er schrie, stillte, spuckte, schrie, schrie, stillte, spuckte, spuckte und schrie. Wenn man ihn ablegen wollte, schrie er, er schrie, wenn er hungrig war, er schrie, wenn er nicht hungrig war, ich kann mich nur an wenige Momente mit ihm erinnern, in denen er nicht schrie. Und wir versuchten vieles: Von angedickter Muttermilch über Anti-Reflux-Nahrung, Lefax, Pucken, Singen, Kirschkernkissen, Kümmelzäpfchen, Weglassen der Vit. D-Tabletten, Austauschen selbiger gegen Vigantolöl, Osteopathie bis hin zu Arztterminen war alles dabei. Wir verbrachten viel Zeit damit, die Ursache seines Schreiens herauszufinden und ihn dazu zu bringen, nicht oder zumindest weniger zu schreien. Es vergingen 10 Monate (!), die unser beider Nerven sehr belasteten bis wir herausfanden, warum dieses Kind schrie: es hatte tatsächlich Schmerzen und quälte sich mit Reflux herum. Er bekam damals zwei Tablettenkuren über 6 Wochen hinweg und war plötzlich wie ausgewechselt.
Zwar war er kein „normales“ Schreikind, dennoch schrie er und war nur zu beruhigen, wenn man ihn herumtrug oder in eine elektrische Schaukel setzte. Zumindest für wenige Minuten – bis er weiterschrie. Ich weiß noch, dass viele Tage vergingen, in denen ich bis zum Abend weder dazu gekommen bin etwas zu essen noch zu duschen, weil es schlicht unmöglich war, dieses Kind zu beruhigen und ich ihn nicht alleine schreien lassen wollte. Hätten wir bereits damals eine Federwiege gehabt, wäre ich vielleicht zumindest zum Essen gekommen…

Das Baby-Pendulo von Monalito

Beim vierten Kind jedenfalls haben wir vorgesorgt und eine Federwiege angeschafft. Unser schönes Stück nennt sich Baby-Pendulo und ist von Monalito.

Baby in Federwiege

Allgemeines zur Federwiege:

Bei einer Federwiege handelt es sich um eine Art Hängematte, die an einer flexiblen Feder an der Decke, an einer Türklammer oder an einem Gestell befestigt ist. Sie bietet dem Kind von Geburt an einen kuscheligen Platz zum Schlafen wie in einem Nest.
Vorteile gegenüber einem Bett zeigen sich darin, dass die Kleinen zunächst einmal recht beengt schlafen. Das erinnert das Baby an die Zeit im Mutterleib und spendet ihm Geborgenheit und Wärme. Daneben schwingt die Wiege. Die meisten Mütter kennen es: Ihr legt euer Kind in den Kinderwagen oder in die Babyschale, kaum fahrt ihr ein paar Meter, schon schläft es. Das klappt auch in der Federwiege – dabei müsst ihr euch allerdings nicht hinsetzen und die Wiege schaukeln, denn sie schwingt durch die Eigenbewegung des Kindes.

Informationen zum Baby-Pendulo:

Nutzungsdauer:
Die Federwiege ist für Babys ab Geburt bis zu einem Gewicht von 15 kg zugelassen. Die Nutzungsdauer muss man hierbei natürlich auch vom Kind und dessen Verhalten im Schlaf abhängig machen.
So könnte ich mir bei unserem jetzt 3jährigen gut vorstellen, dass er noch in der Federwiege schlafen könnte während unsere 1,5jährige dermaßen unruhig schläft, dass sie vermutlich binnen 2 Minuten aus der Wiege fiele. Allerdings ist sie das Schlafen in der Federwiege auch nicht von Geburt an gewohnt. Immer beachten sollte man, dass eine Federwiege keine Schaukel ist und auch kein Turngerät (was auch bedeutet, dass Geschwisterkinder nicht daran herumspielen, wenn das Baby darin schläft!).
Auf der Monalito-Seite findet man außerdem den Hinweis, man könne die Federwiege benutzen bis das Baby selbständig sitzt.

Wie ihr seht, findet es aber auch unserer 3jähriger aber ziemlich bequem in der Wiege:

Kleinkind in Federwiege

Befestigung und Montage der Federwiege:

Aufhängung FederwiegeDas Baby-Pendulo ist bei uns an der Decke befestigt. Wir haben dank Hängestuhl für die Kinder und Hängeschaukel bereits in allen wichtigen Zimmern einen Deckenhaken, so dass wir die Wiege im Grunde nur noch einklicken mussten. Im Zubehör des Pendulos befanden sich allerdings auch noch einmal ein Haken und ein Dübel für die Deckenbefestigung.

Mittels Karabinerhaken wird nun die Feder am Deckenhaken befestigt. Unterhalb der Feder befindet sich ein Stahlseil, das die Wiege selbst hält. Dieses ist noch einmal von Stoff umhüllt.

Montage der Wiege:
Die Wiege an sich ist schnell aufgebaut: Zwischen den Stoff wird ein Holzabstandhalter geklemmt, der die Wiege auseinanderhält. Danach legt man nur noch die Matratze in die Federwiege und schon ist das Nest für den kleinen Erdenbürger gebaut:

Federwiege aufgebaut

 

Materialien:

Bei Monalito legt man Wert auf qualitativ hochwertige Materialien. Das Pendulo ist aus Baumwollstoff gearbeitet, die Matratzenfüllung aus naturbelassener Schurwolle. Dies ist bei einem Babybett natürlich wunderbar, da das Kind mit diesem direkt in Berührung kommt und so keine Schadstoffe an die zarte Babyhaut kommen.
Außerdem legt Monalito Wert auf soziale und faire Arbeitsbedingungen bei der Herstellung der Federhängewiege.

Sonstige Informationen:

Das Baby-Pendulo wird in einem Reisesack geliefert, so dass man dieses mitnehmen kann. Es ist schnell verpackt und leicht verstaubar. Die Wiege kann außerdem gewaschen werden und ist eine wunderbare Einschlafhilfe für schlechte Schläfer.

Fazit:

Ihr erhaltet mit dem Baby-Pendulo von Monalito eine Federwiege, die den Ansprüchen von Babys absolut gerecht wird. In der Wiege liegen die kleinen rückenfreundlich mit dem so wichtigen Rundrücken. Die Wiege schaukelt Babys sanft in den Schlaf und hilft dabei noch, Koliken und Unruhe beim Kind zu verringern.
Unser Kleiner liebt seine Federwiege sehr und schläft in ihr deutlich ruhiger als in seinem Bettchen. Wir hoffen, dass wir sie noch ganz lange nutzen können:

Baby in der Federwiege

Hinweis:

Monalito spendet im Januar für jeden neuen Fan auf der Monalito-Fanpage einen Euro an die Kindernothilfe. Ich finde die Aktion absolut unterstütztenswert und würde mich freuen, wenn der ein oder andere von euch Fan würde.