Das Wochenende haben wir für ausgiebige Herbstspaziergänge mit den Kindern genutzt – riesig war die Vorfreude, endlich „Christanien“ (O-Ton Sohn 2) zu sammeln, noch größer die Freude über die prall gefüllte Tüte mit den Kastanien, die wir in den kommenden Wochen sicherlich verbasteln werden. Während sich die Kleinen über den Herbst, das bunte Laub und das Fräulein sich ganz besonders über den Regen freut („Gummelstiefel anzieh und rausgeh!“), werde ich ein wenig melancholisch und muss mich an die kälteren Tage erst noch gewöhnen. Die Heizung läuft seit ein paar Tagen während der Kater deutlich weniger Antrieb zeigt und vom frühen Morgen bis zum späten Nachmittag seiner liebsten Beschäftigung nachgeht: Schlafen. Noch trauere ich dem Sommer ein wenig nach, auch wenn das Wetter zumindest noch für die eine oder andere Outdooraktivität ausreicht. Die letzten Wochen stand auf dem Programm:

Das Gleichgewicht trainieren mit dem Pedalo Classic

Pedalo Classic im Test

Wir hatten uns im Juli erfolgreich auf der Seite von Danto (einem Onlineshop mit riesiger Auswahl) für den Produkttest des Pedalo Classic beworben. Die aktuellen Produkttests werden dort regelmäßig auf dem Blog ausgeschrieben und bewegen sich in den unterschiedlichsten Bereichen. Als ich das Pedalo dort entdeckte, war ich sofort Feuer und Flamme, denn das habe ich schon als Kind geliebt!
Die Freude über die Zusage war riesig. Es dauerte auch gar nicht lang bis der Karton mit dem Pedalo bei uns angekommen war. Die Reaktionen der Kinder waren unterschiedlich und reichten von Anlecken (Zwergenkönig) über „oh, ein Auto ohne Dach?“ (das Fräulein) bis hin zu „Egal, was das ist, ich will damit spielen!“ (Sandwichbub).

6 Räder, 2 Bretter und viel Spaß

Der Große hatte das Auspacken des Pedalos schweigend beobachtet, war dafür allerdings der erste, der es testen durfte. Gut, nicht ganz, vorher wollte sich der Mann davon überzeugen, dass das Gefährt auch sicher genug für den Nachwuchs wäre und legte dabei beinahe eine Nasenbremsung hin („Helme, Frau, sie brauchen Helme!“). Statt der Helme jedoch bekamen sie zunächst eine Einweisung und jeweils rechts und links eine (unter)stützende Hand. Und obwohl ich ein wenig unsicher war, schlugen sich die Jungs extrem gut. Der Sandwichbub hatte den Trick binnen weniger Minuten raus und fuhr sofort im Hof hin und her (während das Fräulein hinter ihm rannte und „ich auch, ich auch!“ schrie). Er ließ sich dadurch aber nicht aus der Ruhe bringen. Einzig gegen den Helm wehrte er sich kurzzeitig. Dass der aber in meinen Augen ganz ganz wichtig ist, zeigte sich spätestens beim ersten Sturz, der zum Glück aber glimpflich ausging.
So unscheinbar das Gefährt aus zwei Brettern und 6 Rädern wirkt, es hat es auf jeden Fall in sich. Das Pedalo Gleichgewicht übenschult neben der Motorik den Gleichgewichtssinn und das Gefühl. Und es macht dabei riesigen Spaß. Es dauert ein wenig bis die Kleinen damit umgehen können, mittlerweile fahren die Jungs (und auch der Gatte!) sehr sicher und streiten sich regelmäßig um das Auto ohne Dach. Die Kleine fährt weiterhin mit Unterstützung durch uns, es ist aber nur noch eine Frage der Zeit bis auch sie den Dreh raus hat.

Die Kinder haben mit dem Pedalo auf alle Fälle genauso viel Spaß wie ich ihn als Kind auf diversen Freizeiten hatte. Seit gestern fährt der Sandwichbub sogar rückwärts und es ist eine wahre Freude, ihm dabei zuzusehen.

Wer noch ein Weihnachtsgeschenk sucht, tut sich mit dem Pedalo auf jeden Fall einen Gefallen. Auch wenn der knapp dreistellige Preis auf den ersten Blick recht hoch erscheint, lohnt sich in unseren Augen ein Kauf auf alle Fälle! Durch die recht geringe Größe eignet es sich außerdem, um damit im Haus zu fahren. Wir lieben es!

Kennt ihr das Pedalo auch noch aus eurer Kindheit?