Liebe Leser,
es folgt an der Stelle ein Erfahrungsbericht zum OvulaSens. Ich hatte vor ein paar Wochen im Artikel Ovula Sens – Hilfe bei unerfülltem Kinderwunsch bereits erklärt, dass es sich bei dem OvulaSens-Gerät um eine Hilfestellung zum Schwangerwerden auf Basis der Natürlichen Familienplanung handelt. 
Eine Freundin von uns hat den OvulaSens in den letzten Wochen getestet und berichtet von ihren Erfahrungen. Das Paar hat bereits ein Kind und wünscht sich sehnlichst ein Geschwisterchen. Nachdem es nach vielen Monaten noch nicht geklappt hat, hat sie sich sofort bereit erklärt, den OvulaSens zu testen. Ich möchte auch an der Stelle alle Daumen drücken, dass sich der Geschwisterwunsch schnell erfüllt.

Ovu-WAS?

Kinderwunsch und Erfüllung mit Ovulasens

OvulaSens ist keine neuartige Kaffeepadmaschine, sondern ein Temperaturmessgerät für Frauen, die nicht die Geduld haben, jeden Morgen vor dem Aufstehen zur gleichen Uhrzeit still im Bett liegen zu bleiben um auf herkömmlichem Weg ihre Temperatur zu messen. Heute erledigt man so vieles digital, warum nicht auch das Aufzeichnen der Basaltemperatur?

Was hat die Temperatur mit dem Kinderwunsch zu tun?

Für Frauen, die ihren Körper und ihren Zyklus besser kennen lernen wollen (weil zum Beispiel ein Kinderwunsch besteht), ist die morgendliche Temperatur ein wichtiger Hinweis auf die Vorgänge im Körper. Um den Eisprung herum steigt die Temperatur nämlich um etwa ein halbes Grad an und bleibt während der gesamten zweiten Zyklushälfte erhöht. Kurz vor der Regelblutung sinkt sie wieder oder im Falle einer Schwangerschaft bleibt sie dauerhaft erhöht. Wenn man auch sonst bis auf viel Liebe (ich verzichte an dieser Stelle auf die absolut unattraktive Bezeichnung „herzeln“) und eine gesunde Lebensweise nicht viel machen kann, um die Vorgänge im Körper zu beeinflussen, dann hat man mit dem Temperaturüberwachen wenigstens das Gefühl, dass man aktiv etwas tut. Bei einem Bilderbuchzyklus von 28 Tagen, den bis auf Erika Mustermann im Biologiebuch kaum eine Frau hat, ist das Messen wohl ziemlich unspektakulär. Am 14. Tag ist der Eisprung, die Temperatur geht hoch und am 28. ist entweder der Test positiv oder alles vorbei. Hat man bzw. frau aber einen Zyklus von 40 Tagen und mehr, kann es mitunter schwierig werden, den Zeitpunkt des Eisprungs und die fruchtbaren Tage genau zu bestimmen. Hier hilft OvulaSens.

 

Wie sieht das OvulaSens Messgerät aus und wie funktioniert es genau?

Ovulasens Packung Geliefert werden zwei hübsche Schachteln: In der einen befindet sich das pinkfarbene USB-Lesegerät mit Kabel und Kappe, in der anderen sind die 3 durchsichtigen Kunststoffringe (einzeln verschweißt), Desinfektionstücher, die anonymen Zugangsdaten für das Onlineportal www.myovulasens.de, eine kleine Aufbewahrungsbox und der Temperatursensor. Ich hatte mir den Kunststoffring so groß wie einen gewöhnlichen Fingerring vorgestellt und den Temperatursensor wie einen Apfelkern. Beim Auspacken war ich dann doch etwas irritiert, weil speziell der Sensor doch ein ganzes Stück größer und dicker ist, als ich gedacht hatte.

Nachdem man sowohl Kunststoffring als auch Sensor mit einem Desinfektionstuch gereinigt hat, drückt man den Sensor mit seiner Vertiefung in die passende Lücke oben am Ring. Wenn er genau „eingerastet“ ist, kann auch nichts mehr verrutschen und er hält bombenfest. Den so bestückten Ring führt man dann mit den Fingern tief in die Scheide ein, damit er  – unabhängig von äußeren Einflüssen – direkt im „Krisengebiet“ am Muttermund alle paar Minuten die Temperatur misst, über 200 Mal täglich. Ob man das im Liegen, im Hocken, auf dem Klo oder beim Kopfstand macht, ist dabei völlig egal. Prinzip Tampon.

Um ehrlich zu sein: meine Angst war die, dass ich den Ring nach dem Einführen nicht „wiederfinden“ würde. Die Durchschnittsfrau hat in der Bikinizone zwar keine LKW-Ausmaße, aber so ein Tampon hat ja immerhin einen Faden dran, der Ring nicht. Aber dann erinnerte ich mich an die Worte der netten Frauenärztin, die bei einer Untersuchung vor der Geburt nebenbei erwähnt hat, dass sie meinem Kind schon den Kopf gestreichelt hat. Wenn die sogar das damals konnte, werde ich ja wohl den Ring wiederfinden. So war es dann auch. Nach dem Einsetzen holte ich ihn sofort wieder raus, nur um zu probieren, ob es wirklich funktioniert oder der Frauenarzt beim nächsten Besuch große Augen machen wird, angesichts dessen, was er bei der Untersuchung so alles in meinem Unterleib findet. Durch den verhältnismäßig großen Sensor spürt man den Ring mit dem Finger jedoch problemlos auf, auch ohne Rückholbändchen.

OvulaSens Anschluss und Größe

 

Wann beginnt man mit dem Messen und spürt man OvulaSens beim Tragen?

Nein! Genau wie ein Tampon, der im Idealfall bei richtiger Position im Körper nicht zu merken ist, bekommt man auch vom Temperatursensor nichts mit. Beim Sex kann man ihn vorher entfernen, muss aber nicht! Wenn man ihn vor dem Geschlechtsverkehr rausnimmt, wird die ganze Angelegenheit natürlich herrlich unspontan („Moment, Liebling, ich muss noch kurz aufs Klo…“) und man läuft Gefahr, das anschließende Einsetzen eventuell zu vergessen. Da weder Frau noch Mann den Ring beim Sex spüren, kann man ihn währenddessen wirklich bedenkenlos in der Scheide lassen.

Mit der Messung beginnt man nach Abklingen der Regelblutung und kann den Ring den kompletten Zyklus über im Körper belassen. Spätestens nach 30 Tagen sollte jedoch der Kunststoffring durch einen neuen ersetzt werden.

Wie komme ich an die aufgezeichneten Daten ran und was mache ich damit?

Ring / Thermometer zum Einführen Mit dem mitgelieferten Lesegerät, das gleichzeitig als USB-Massenspeicher funktioniert, kann man die Daten auslesen lassen. Dazu wird der Ring aus dem Körper entfernt und mit warmem Wasser gereinigt. Wenn der Sensor trocken ist, kann man ihn in den Aufsatz des Lesegerätes stecken und per USB an den Computer anschließen. Schnelles Blinken der LED-Anzeige zeigt in dem Fall an, dass neue Daten vorhanden sind und ausgelesen werden. Es kann bis zu mehreren Minuten dauern, bei mir waren es allerdings immer nur Sekunden. Den Sensor kann man auslesen, wann man möchte. Täglich, mehrmals täglich, wöchentlich oder auch nur ein Mal monatlich. Die Daten werden kontinuierlich gespeichert. Nachdem man sich mit seinen anonymen Zugangsdaten auf der MyOvulaSens-Seite registriert hat, wird man aufgefordert, das Passwort zu ändern. Anschließend kann man seinen Zyklusbeginn eintragen und die Daten vom Lesegerät hochladen. Die Software erstellt dann automatisch eine Temperaturkurve. In der Statistik kann man sich die höchste und die niedrigste gemessene Temperatur anzeigen lassen, genauso wie die errechnete Durchschnittstemperatur und die Zyklusdauer. Weiterhin stehen die Funktionen „Maximalwerte“, „Minimalwerte“, „Mittelwerte“ und „Basaltemperatur“ zur Auswahl, die jeweils als eine Linie innerhalb des Temperaturfeldes erscheinen. Wer seine Übersicht zum Ausdrucken haben möchte, kann sie sich bequem als PDF anzeigen lassen. Da das Programm nicht automatisch anhand der Werte einen möglichen Eisprung errechnet, kann man seine Zykluskurve einschicken und von Experten analysieren lassen. Ein wichtiger Hinweis: MyOvulaSens ist für die Ansicht im Firefox-Browser optimiert. Mit dem Internet-Explorer lassen sich mitunter die ausgelesenen Daten nicht hochladen.

Kurve NFP OvulaSens

 

Mittelwerte 1

 

Ein Fazit?

Ich bin absolut positiv überrascht von diesem kleinen Wunderknopf! Kaum größer als ein Bonbon, misst er zuverlässig und kontinuierlich die Temperatur, lässt sich problemlos auslesen und kann mir wichtige Daten über die Vorgänge in meinem Körper liefern. Bemerkenswert!
Allerdings geben die Daten nicht vorher Auskunft über fruchtbare Tage und Eisprung (wie zB. ein Ovulationstest), sondern zeigen durch den Temperaturanstieg im Nachhinein an, wann die Ovulation erfolgt ist. Das ist sehr hilfreich, wenn man seinen Zyklus über mehrere Monate beobachten und kennenlernen möchte, bevor man schwanger werden will. Ist man schon in der akuten Kinderwunschphase, sollte man meiner Meinung nach das Temperaturmessen mit Ovulationstests und Zervixbeobachtung kombinieren, um sichere Ergebnisse zu erhalten. Außerdem ist es interessant, zu sehen, wie der Körper auf besondere Stress- und Anspannungssituationen mit einem Temperaturanstieg reagiert. Ich hatte bei einem Durchschnittswert von 36,6°C beispielsweise ein Mal knapp über 38°C Temperatur, obwohl ich nicht krank war. So oder so lernt man den eigenen Körper mit Hilfe dieses kleinen Gerätes besser kennen und verstehen. Allen Frauen mit Kinderwunsch kann ich das OvulaSensDiagnostic-Set aus genannten Gründen nur ans Herz legen! Es ist unkompliziert, einfach und bequem und ein absolutes Novum im Bereich der natürlichen Familienplanung.

Du möchtest mehr erfahren? www.ovulasens.de oder

Inhalt “sponsored by VivoSensMedical”
Es handelt sich selbstverständlich um einen realen Erfahrungsbericht einer Nutzerin.

 

Ich kann mir gut vorstellen, den OvulaSens bei einem weiteren Kinderwunsch selbst zu nutzen. Ich habe sehr gute Erfahrungen gemacht mit dem Messen der Basaltemperatur und konnte meinen Eisprung anhanddessen eingrenzen.
Wer Fragen zum OvulaSens, zu NFP oder zur Handhabung hat, darf sich gerne an uns wenden. Die OvulaSens-Webseite bietet außerdem einen ausführlichen FAQ-Teil und auch telefonische Beratung und einen Kontakt per Email, an den ihr euch jederzeit wenden könnt.