Wie bereits im Ratgeber Kinderschuhe Teil 1 beschrieben, ist es wichtig Kindern Schuhe in der richtigen Passform und Größe zu kaufen und in regelmäßigen Abständen zu prüfen, ob den Kindern die Schuhe nach wie vor gut passen und sie gegebenenfalls auszutauschen.
In Teil 2 des Ratgebers soll es darum gehen, ab wann man Kindern Schuhe kaufen sollte und welche Anforderungen man an sog. Lauflernschuhe stellen sollte.

Lauflernschuhe – ab wann?

Im Alter zwischen 10 und 18 Monaten beginnen Kinder zu laufen. Viele Eltern sehnen es herbei, dass die Kleinen die ersten Schritte machen und warten gespannt darauf. Ab wann kauft man nun aber die ersten Schuhe? Ich habe ein wenig recherchiert, ab welcher Größe man Kinderschuhe kaufen kann, bei mirapodo ist das beispielsweise ab Gr. 15 der Fall. Diese Schuhgröße sollte ein Baby etwa mit 6-12 Monaten haben.


Natürlich „brauchen“ nicht laufende Babies in diesem Alter in den meisten Fällen keine Lauflernschuhe. Für Babies und Kleinkinder ist es wichtig, zunächst ein Gefühl für das Laufen zu erlernen, die Bänder und Muskeln sind noch flexibel und passen sich an. Das Laufen erlernen Babies am besten barfuß. Das funktioniert im Sommer und bei warmen Temperaturen sicherlich gut, beginnt das Kind jedoch im Winter mit dem Krabbeln und Laufen, wird man ihm neben Socken in den meisten Fällen auch Schuhe kaufen: hier bieten sich Krabbelschuhe und Puschen an, diese sind an der Sohle dünn, weich und flexibel, so dass die Kinder auch weiterhin ein Gefühl für das Laufen und für ihr Gleichgewicht entwickeln. Auch unterwegs wird man ein Kleinkind sicherlich eher nicht in Strümpfen laufen lassen.
Kurzer Hinweis von mir an der Stelle: für den Rücken der Eltern und auch für den Gleichgewichtssinn der Kinder ist es von Vorteil, die Kinder selbst entscheiden zu lassen, wann sie laufen wollen und nicht zu „üben“. Wenn Babies an der Hand laufen, brauchen sie oftmals länger, um das freie Laufen zu erlernen.

Lauflernschuhe – was muss ich beim Kauf beachten?

Sobald ein Kind frei läuft, kauft man (oder vielleicht auch die Oma? Kennt ihr diese Tradition?) am besten das erste Paar Lauflernschuhe, vorher genügen innerhalb der Wohnung ABS-Socken oder Puschen. Lauflernschuhe findet man im Fachhandel oder auch online: Bei mirapodo könnt ihr euch Lauflernschuhe als eigene Kategorie auswählen, nachdem ihr entschieden habt, ob ihr Schuhe für Mädchen oder für Jungen benötigt.
Schuhe, die dem Kind zum Laufernlernen gekauft werden und für Lauflernanfänger geeignet sind, erkennt man u. a. daran, dass sie eine flexible Sohle haben. Weniges ist für einen Kinderfuß schlimmer als eine starre, harte Sohle, auf der der Fuß nicht abrollen kann und auf der das Kind kein Gefühl für das Laufen entwickelt. Die Sohle eines Lauflernschuhs ist so flexibel, dass man sie mit zwei Fingern mühelos biegen kann.
Aber nicht nur die Sohle sollte beachtet werden, auch das Obermaterial des Schuhs sollte weich sein, so dass der Schuh sich dem Fuß des Kindes anpassen kann. Zudem ist es sinnvoll, wetterbeständiges Schuhwerk für die Jüngsten zu kaufen, die gerne jede Pfütze nutzen, um das Springen zu erlernen.
Nichtsdestotrotz sollte der Schuh natürlich Halt bieten. Dies bietet, auch wenn es zunächst widersprüchlich klingen mag, jeder gute Lauflernschuh. Gepaart mit einer weichen Sohle und einem weichen Obermaterial und in der richtigen Schuhgröße kauft man den perferkten Lauflernschuh für seinen Nachwuchs.

Anforderungen an Schuhe für Lauflernanfänger
Gute Lauflernschuhe gibt es beispielsweise von Marken wie Superfit (wir schwören auf Superfit, auf dem Bild seht ihr auch einen Superfitschuh): Schuhe dieser Marke werden nach dem WMS-System hergestellt und die Sohlen sind meist herausnehmbar, so dass sich hier für jeden Kinderfuß der richtige Schuh findet. Superfitschuhe gibt es als Halbschuhe, gefüttert als Winterschuhe oder auch als Sandalen. Aber auch Elefanten, Richter oder Däumling stellen Schuhe für die kleinen Lauflernanfänger her. Beachten sollte man bei allen Marken die o. g. Punkte.

Auf welche Schuhmarke schwört ihr bei euren Kindern?