Sechs Kinder im Januar 2016

Sechs Kinder im Januar 2016

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Fünf Kinder und eines fehlt

 

Ja, ihr habt ganz richtig gezählt, auf dem Foto sind nur fünf Kinder. Das sechste denkt ihr euch an der Stelle bitte dazu.

Lange habe ich nicht mehr über die „großen“ Kinder geschrieben. Das liegt überhaupt nicht daran, dass hier nichts passiert (ganz im Gegenteil!), sondern ist ein paar anderen Gründen geschuldet. Ich habe mir aber (wieder) vorgenommen, pro Monat wenigstens zu jedem Kind ein paar kurze Sätzchen zu schreiben, weil das einmal ein schöner Rückblick für uns ist und weil einige von euch regelmäßig nachfragen, was die anderen Kinder zur Zeit machen, was sie schon können und wie sie sich entwickeln. Nun denn: Here we go!

Januar 2016

EINS
Mit 7 Jahren und drei Wochen
geht der Besserwisserboy schon fast ein halbes Jahr lang zur Schule. In dieser Zeit hat er sich viel viel viel besser eingelebt als wir es gedacht hätten und kommt ziemlich gut zurecht. Er spricht mit seinen Mitschülern (diese Wandlung ist unglaublich!) und ist mittlerweile auch in den Klassenverbund integriert. Wir fühlen uns an der Schule gut aufgehoben, die Lehrer und auch die Schulleitung sind sehr bemüht um ihn und tun ihr Bestes, um ihn bestmöglich und auch individuell zu fördern.

ZWEI
Der Sandwichjunge (der seit langem einen neuen „Blognamen“ braucht) fühlt sich mit seinen 6 Jahren und fünf Wochen in der Vorschule pudelwohl und genießt die neuen Freiheiten, die er im Kindergarten hat. Er ist unsterblich in unser Adventsmädchen verliebt, hätschelt und tätschelt die Kleine und erwähnt mindestens 5mal am Tag, wie niedlich „unser Baby“ ist. Er ist in den letzten Monaten unglaublich „erwachsen“ geworden – ich wundere mich manches Mal darüber, wie enorm er sich entwickelt hat.

DREI
Mit ihren 4 Jahren und 7 Monaten
merkt man der kleinen Trulla deutlich an, dass sie spürt, dass gerade eine kleine Nebenbuhlerin in unserer Familie heranwächst. Sie braucht momentan sehr viel Aufmerksamkeit, viel Nähe und noch mehr beruhigende Worte. Ich denke, sie muss ihre Rolle in der Familie nach der Geburt der Kleinsten erst finden und tut sich damit zur Zeit noch schwer.

VIER
Dem Zwergenkönig geht es mit 3 Jahren und 5 Wochen ähnlich. Ihn im Kindergarten abzugeben ist momentan schwierig, weil er lieber zuhause (bei Papa!) bleiben mag. Wenn wir ihn am Nachmittag fragen, wie es war, hat es ihm aber meistens sehr gut gefallen. Auch er wird wohl noch eine Weile brauchen, sich an die neue Situation zu gewöhnen. Dazu war er zuletzt leider mehrfach wieder krank und wirkt – obwohl er gesund ist – noch nicht so richtig erholt. Wir hoffen, dass er in den kommenden Wochen einfach mal nicht krank sein wird. 

FÜNF
Otto hat eine sehr sehr niedliche Phase. Er hegt und pflegt seine Playmobiltiere und die Puppe der Trulla. Er knuddelt sie, legt sie ins Bett, deckt sie zu, legt sich daneben, küsst sie und freut sich riesig darüber, ein kleiner Puppenpapa zu sein. Seine „Lotte“ wird sogar gestillt! Mit einem Jahr und 9 Monaten spricht er noch recht wenig, in den letzten Tagen kamen aber so viele neue Wörter dazu, dass ich denke, dass der Knoten geplatzt ist.

SECHS
Die Kleinste im Bunde hat unsere Familie in den letzten 6,5 Wochen ganz schön durcheinandergewürfelt. Tagsüber wird sie aktuell sehr viel gestillt, dafür schläft sich nachts – von Ausnahmen abgesehen – sehr gut. In der Zeit zwischen 21/22/23 Uhr und 2/3/4 Uhr meldet sie sich schon eine ganze Weile für 4-5 Stunden nicht mehr zum Trinken und auch nach dem letzten Stillen schläft sie meistens weiter bis 6 oder 7 Uhr. Das Adventsmädchen ist mein Ruhepol. Wenn ich sie stille, trage und an mich kuschle, fühle ich mich absolut angekommen und geerdet und kann alles um mich herum vergessen.

 

Januar 2016:
Es ist ein bisschen lauter geworden.
Es ist ein bisschen anstrengender geworden.
Es ist ein bisschen mehr Wäsche zu waschen, mehr zu organisieren, mehr zu koordinieren und mehr zu bedenken.
Es ist ein bisschen anders.

Mehr Wäsche,
mehr Sorgen,
mehr Termine,
mehr zu tun

und viel mehr Glück!

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Kerstin ist Mama von vier wunderbaren Söhnen, einer redseligen kleinen Trulla und der Dezemberhexe. Sie baut Legotürme, stürmt mit wilden Playmobilpiraten kitschige Prinzessinnenschlösser und sucht täglich Antworten auf kuriose Kinderfragen.

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3 Kommentare

  1. Wirklich lieb geschrieben. Ich kann mich noch erinnern, wie die Großen noch ganz klein waren.
    LG Vicky

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