Symphysenlockerung – Vorsorge statt Nachsorge

Symphysenlockerung – Vorsorge statt Nachsorge

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Traue nie einem Frauenarzt, der behauptet, dass Symphysenschmerzen nach der Geburt verschwunden sind. Schön wäre das, in der Praxis sieht das häufig anders aus. Die Symphyse oder „Fünffüße“, wie sie einer unserer Söhne gerne nannte, ist die Schambeinfuge, die sich während der Schwangerschaft – und das ist völlig natürlich und normal – dehnt und lockert. Ist diese Lockerung jedoch zu stark, ist das ziemlich schmerzhaft und führt im schlimmsten Fall dazu, dass man kaum noch geradeaus gehen kann geschweige denn sitzen, stehen oder sich im Bett umdrehen. So ging es mir jedenfalls in der 3. Schwangerschaft. Die letzten Wochen waren sehr sehr beschwerlich und ich hatte gerade morgens größte Mühe, aus dem Bett zu kommen. In der letzten Schwangerschaft dagegen waren die Schmerzen zwar da, aber recht gut zu ertragen. Vielleicht zufällig, womöglich aber auch, weil ich vorgesorgt hatte oder vorsorgen ließ.

Symphysenschmerzen – Was ist das?

Foto 36. SSW

Die meisten Frauen merken etwa in der Mitte der Schwangerschaft, dass sie eine Symphyse besitzen, meist dann, wenn sie sich bewegen und Treppen steigen. Symphysenschmerzen äußern sich durch ein ganz fieses Stechen im Schambereich, das dafür sorgt, dass man die Bewegung, die man kurz vorher noch ausführen wollte, auf der Stelle unterbricht. Wer schon einmal einen Hexenschuss hatte, kann sich das in etwa vorstellen, – bei einer Symphysenlockerung fühlt man am Schambein ähnliche Schmerzen und auch so eine Art Blockade wie man sie bei einem Hexenschuss im Rücken spürt. Schmerzen an der Symphyse werden mit zunehmender Schwangerschaftsdauer üblicherweise stärker und nehmen zu (auch wenn man irgendwann glaubt, dass es gar nicht mehr schlimmer geht) – das hat damit zu tun, dass sich das Becken immer weiter dehnt und das Baby größer und schwerer wird. Frauenärzte erklären häufig, dass das zum Schwangersein dazugehört, tatsächlich ist es aber so, dass Schwangere etwas dagegen unternehmen können.

 

Hilfe bei Schmerzen am Schambein:


Ein Symphysengürtel:
In der 3. Schwangerschaft hatte mich mein Arzt leider so lange mit „das muss so sein“ vertröstet bis es zu spät war, um etwas gegen die Schmerzen zu unternehmen. In der 4. Schwangerschaft habe ich sehr früh einen Symphysengurt getragen, der dafür sorgt, dass das Becken entlastet wird (bei unserem Mädchen bekam ich diesen in der 38. SSW verschrieben, weil der Frauenarzt urplötzlich entsetzt darüber war, dass seine Patientin nicht mehr laufen konnte…). Dieser Gurt sorgte bedingt für Linderung, er war sowohl tagsüber als auch nachts unbequem, aber ich biss mich ein paar Wochen durch, weil sich die Erlebnisse aus der. Schwangerschaft zuvor auf keinen Fall wiederholen sollten.

Symphysengürtel bei Schmerzen


Akupunktur:

Meine Hebamme riet zur Akupunktur. Dies hatten wir in der 3. Schwangerschaft schon probiert, allerdings war es auch dafür 2 Wochen vor der Geburt reichlich spät. In der Folgeschwangerschaft begann sie deshalb bereits Mitte der 20er Wochen, als die Schmerzen erstmals auftraten, mit Akupunktur. Früher als ich noch Probleme mit Nadeln, Blutabnahmen usw. hatte, wäre ich vermutlich schreiend davongelaufen, hätte mir jemand Akupunkturnadeln gezeigt. Heute – durch Kinderwunschbehandlung, diverse Blutspenden und vier Schwangerschaften abgehärtet .- habe ich keine Angst mehr vor Nadeln. Wenn man sich die Akupunkturnadeln hier einmal genauer ansieht, erkennt man, dass diese zwar sehr lang, aber auch sehr fein sind. Es tut in den meisten Fällen absolut nicht weh, wenn die Nadeln gesetzt werden, wobei das wie ich feststellen konnte maßgeblich von dem abhängt, der sie setzt. Meine 2. Hebamme konnte das sehr gut und ich spürte nur ein leichtes Kribbeln während der Behandlung. Als die Nadeln saßen, wäre ich auf der Liege beim Lesen häufig beinahe eingeschlafen. 25 Minuten später wurden die Nadeln entfernt und während ich direkt nach der 1. Behandlung noch unkte, dass das nun aber gar nicht geholfen hätte und ich weiterhin meine Beine nicht anheben könne, war ich sehr erstaunt als die Schmerzen in den nächsten Tagen tatsächlich nachließen.

Den Ablauf einer Akupunkturbehandlung, die verschiedenen Nadelformen und weiteres Wissenswertes zur Akupunktur kann man auf der verlinkten Seite nachlesen und sich auch die unterschiedlichen Akupunkturnadeln in einem Video näher ansehen. Man muss wirklich keine Angst davor haben – es tut nicht weh und die Behandlung kann die Schmerzen lindern.

Der wichtigste Punkt überhaupt jedoch bei der Behandlung von Symphysenschmerzen ist:

Schonung:
Das was uns Bereits-Müttern, die deutlich häufiger als Erstmütter von einer Symphysenlockerung betroffen sind, am schwersten fällt, ist körperliche Schonung. Gerade mit einem kleinen Kind zuhause und einem Haushalt, der sich nicht von alleine erledigt, neigen wir dazu uns zu überfordern und unseren Körper zu sehr zu belasten. Ich kann hier nur sagen: Wenn es nicht geht, geht es nicht und „Augen zu und durch“ wird nicht klappen, da die Schmerzen immer schlimmer werden, je mehr man sich körperlich betätigt.
Auch Schwimmen, was häufig von Ärzten oder Physiotherapeuten geraten wird, sollte man vorsichtig angehen. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass es im Wasser selbst wunderbar war, die Symphyse sich jedoch einen Tag später doppelt und dreifach rächte. Am besten ging es mir, wenn ich auf der Seite lag – und ich merkte deutlich, dass mein Schambein sich über Ruhepausen freute. An Tagen hingegen, an denen ich mich gezwungen hatte, trotz Schmerzen durchzuhalten, ging es mir viel schlechter und das über mehrere Tage hinweg. Ich kann nur raten, da wirklich auf seinen Körper zu hören und alles mindestens einen Schritt langsamer anzugehen.

Die Symphyse nach der Geburt:
Nach der Entbindung, wenn das Becken sich wieder zurückbildet, werden die Schmerzen tatsächlich besser. Bei mir war es aber nie so, dass sie direkt nach der Geburt verschwunden waren. Nach der 3. Schwangerschaft war ich sogar noch eine ganze Weile in physiotherapeutischer Behandlung bis ich wieder schmerzfrei gehen und mich im Bett drehen konnte.

Heute – etwas mehr als 3 Monate nach der 4. Geburt – geht es mir gut. Dank Vorsorge bereits während der Schwangerschaft hielten sich die Schmerzen bis zuletzt in Grenzen. Zwar spürte ich die Symphyse durchaus an manchen Tagen sehr schmerzhaft, es war jedoch kein Vergleich zu der vorausgegangenen Schwangerschaft. Schon wenige Wochen nach der Geburt war ich im Grunde schmerzfrei, heute spüre ich nur noch ganz selten diese Schmerzen und das meist beim Umdrehen nachts im Bett. Ich bin so froh, dass mir dieses Mal die nachgeburtliche Krankengymnastik erspart wurde und würde in einer weiteren Schwangerschaft auch wieder von allen Mitteln Gebrauch machen.

Kennt einer von euch Symphysenschmerzen? Und was hat euch geholfen?

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Kerstin ist Mama von vier wunderbaren Söhnen, einer redseligen kleinen Trulla und der Dezemberhexe. Sie baut Legotürme, stürmt mit wilden Playmobilpiraten kitschige Prinzessinnenschlösser und sucht täglich Antworten auf kuriose Kinderfragen.

28 Kommentare

  1. Vielen Dank, dass du dir die Zeit genommen hast und die ganzen Tipps aufgeschrieben hast. In der letzten Ss hatte ich das auch. Und kein Arzt glaubte mir :-( nun habe ich eine Hebamme. Sie meinte, sie würde mich dann zum Physiotherapeuten schicken.

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    • Hallo Rey,
      der Physiotherapeut kann helfen, leider dauert es recht lang, bis sich das alles ordentlich zurückgebildet hat. Ich hatte in dieser Schwangerschaft zum Glück nur wenige probleme mit der Symphyse. Nicht jede Schwangerschaft ist gleich. :)

      Alles Gute!
      Kerstin

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  2. Endlich mal einen wundervollen Bericht zum lesen. Seid Wochen laufe ich mit diesem unbeschreiblichen Schmerzen herum. Knicke mittem im Einkaufsladen zusammen aufgrund des stechenden und ziehenden Schmerzes. Die einfachsten Dinge werden zur last und es wird immer schlimmer.
    Wir sind nun 38+2. Noch niemand konnte mir so gezielte Beschreibung und tipps geben.
    Es ist unsere zweite Ss. Und ich bin so unheil froh wenn das alles nunbald ein ende hat!
    Es sei niemandem gewünscht.
    Danke für diesen tollen Beitrag.
    LG
    https://www.fraumama.de/wp-content/plugins/wp-monalisa/icons/wpml_bye.gif

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    • Hallo Vanessa,
      danke für die Blumen. Ich wünsche dir für die letzten 2-3 Wochen alles Gutes und hoffe, dass deine Schmerzen nach der Geburt ganz ganz schnell verschwinden! :)

      Liebe Grüße
      Kerstin

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  3. Hallo Ihr Lieben,

    bin leider auch mit einer Symphysenlockerung und einer ISG-Blockade betroffen.

    Angefangen hat es bei mir ca in der 28 SSW. Konnte kaum gehen, vorallem Treppensteigen war sehr schmerzhaft (wir wohnen im zweiten Stock). Habe dann von der Hebamme auch den Gurt empfohlen bekommen der auch ein wenig geholfen hat.

    Geburt war pünktlich vom Termin. Die ersten Wehen waren aussen am Oberschenkel zu spüren. 6 Stunden später war sie auf normale Weise auf der Welt.

    Das ganze ist 9 Monate her, ich leide immer noch unter Symphysenproblemen und der ISG Blockade. Teilweise unter Gangunsicherheit die sich wie Schwindel anfühlt. Krankengym hat bisher nichts gebracht und ich soll jetzt zum MRT.

    Nach der Geburt saß ich viel, da meine Kleine eine Dauerstillkind war. Die paar Schritte im der Wohnung waren echt mager und raus kam ich selten mit meiner Maus weil sie bisschen schwierig war. Jedesmal nach Spaziergängen musste ich, wie Kerstin auch, erstmal 1-2 Tage leiden. Vielleicht habe ich mich aber dann zuviel geschont und die Muskeln sind jetzt schwach.

    Hoffe es wird bald besser, denn meine Maus ist mittlerweile ein wahrer Sonnenschein und aktiv da muss Mama schon fit sein.

    Liebe Grüße Claudia https://www.fraumama.de/wp-content/plugins/wp-monalisa/icons/wpml_yahoo.gif

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    • Liebe Claudia !
      Wahrscheinlich wird dir das jetzt nichts mehr nützen …. Aber wusstest du das durch stillen Hormone ausgeschüttet werden die ebenfalls die symphyse “ weich“ machen?! Ich habe genau das selbe durch wie du …niemand konnte so richtig helfen und erst nach circa 27 Monate stillen ( ich habe es ja geliebt meine Maus zu stillen) habe ich im Internet über diverse Berichte davon gelesen das stillen eher kontraproduktiv ist bei der Heilung unserer Beschwerden . Jetzt fast drei Jahre nach Geburt meiner Tochter bin ich wieder beschwerdefrei , also gib die Hoffnung nicht auf . Ich wünsche gute Besserung falls noch nötig . Liebe Grüße Beate

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  4. Super Eintrag.
    Ich leide schon seit der 15. Ssw an Symphysenschmerzen. Es nimmt jetzt seinen Höhepunkt, bin jetzt in der 25. Woche und leider weit weg von „bald ist es doch geschafft!“ Wie mir jeder gerne zusprechen würde. In der 1. Ss habe ich erst in den letzten 10 Wochen Probleme mit meiner Symphyse bekommen. War da allerdings auch schon teils für Tage kein Laufen möglich.
    Zur Akkupunktur die Frage:
    Wo werden die Nadeln denn gesetzt? Wäre für mich eventuell die letzte Lösung. Der Gurt ist halt auch keine richtige Hilfe :/

    Danke für den Eintrag.
    Liebe Grüße

    Sonnii

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  5. Hallo,

    ja wirklich schön zusammengefasst. Ich bin Physiotherapeutin und immer wieder erstaunt, dass selbst Ärzte scheinbar wenig über Symphyse und Beckenring im allgemeinen wissen.

    Daher habe ich mich entschlossen, Euch meine Erfahrungen aufzuschreiben und der ein oder anderen auf diese Weise zu helfen.

    Ich habe bereits ein Kind und obwohl ich mir 3 Jahre Zeit für die Rückbildung genommen habe, habe ich noch viel früher als in der ersten Schwangerschaft starke Probleme bekommen. Was wohl daran liegt, dass ich mich in meiner ersten Schwangerschaft einfach mehr schonen konnte. Das geht einfach nicht mehr so gut. Mit Kind, Haushalt und arbeiten.

    Was mir hilft:
    -eine Osteopathin die auf Gynäkokogie spezialisiert ist. Hat spezielle Techniken auch für die Bänder der Gebärmutter etc., wird aber oft nicht von der Kasse übernommen. Bin dann teilweise 10 Tage einiger maßen Schmerzfrei.
    -nicht auf einem Bein stehen (z.B. Treppe meiden oder Handlauf benutzen)
    -Beckengurt verschreiben lassen und häufig tragen (auch Nachts), hiermit wird der weiche Beckengürtel (also Symphyse und Iliosacralgelenke (ISG))fixiert und es kommt nicht zum verschieben des Beckengürtels was eben für die Schmerzen zuständig ist. Oft wird eine ISG Blockade diagnostiziert, die aber eigentlich eine Überbeweglichkeit ist. Permanentes reiben dort, wo eigentlich nicht so viel Bewegung stattfinden sollte lässt eine Entzündungsreaktion entstehen.
    -Beschäftigungsverbot oder weniger arbeiten,allgemein Entlastung schaffen, Freunde und Verwandte aufklären und einbeziehen.
    -Schmerztagebuch führen und schauen wann wird mein Schmerz schlechter
    -Was kann man zu Hause auf der Matte trainieren? Also Bauchmuskeln die eine stabilisierende Wirkung haben fallen weg, hat man auch eine Überbeweglichkeit des ISGs können stabilisierende Übungen für die Abduktoren und Glutealmuskulatur helfen z.B. liegen auf dem Rücken, Beine anstellen und Po nach oben heben. Wiederholen oder auch 5 Atemzüge oben halten.
    -Beckenbodenübungen. Z.B Übung oben und gleichzeitig Beckenboden nach innen oben ziehen, kann noch bis 35 SSW beübt werden, danach dann mal das loslassen trainieren.
    -Becken gerechtes Verhalten (über die Seite aus dem Bett aussteigen und vorher Beine anstellen.)
    -versuchen sich zu schonen (obwohl ich Sport liebe), selbst das viel empfohlene Yoga (ich bin auch Yogalehrerin) tut mir für mein Becken einfach nicht gut, zumindest nicht in der Gruppe. Alles was auf einem Bein statt findet – Hände weg, Dehnungen im Adduktorenbereich und Glutealbereich – ebenfalls Hände weg!! Auch schwimmen, ist nicht so gut, hier kommt es meiner Meinung nach zu starken Scherbewegungen. Allerdings ist ein wenig Wassertreten ganz schön für den Lymphrückfluss (also bei geschwollenen Beinen). Manchmal ist weniger mehr! Ach ja ich bewege mich noch am liebsten mit dem Rad vorwärts.
    -Meine Gyn hat mir Schlingentisch empfohlen auch hier würde ich sagen – Hände weg! Ist zwar ganz nett für den unteren Rücken, aber hier wird dann auch oft noch Zug auf die Strukturen gebracht die eh schon überdehnt sind. Sorry Frau Doktor.

    Ja ich weiß das ist alles unbefriedigend, geht mir zumindest so und das Unverständnis auf das man trifft macht es nicht besser. Was man vielleicht positiv an der Sache sehen kann. Das es gut ist wenn der Körper für eine Geburt weich wird, denn somit wird die Geburt sicher leichter.

    Also Kopf hoch und positiv bleiben, alles wird gut und die Mühen sollen sich ja in unserem Fall gelohnt haben. Es gibt immer schlimmeres!

    Alles Gute, Eure Leni

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    • Hallo Leni,
      was denkst Du, ist eine zweite Schwangerschaft mit ISG und Symphysenreizung ein großes Problem? Meine Maus ist 15 Monate und da ich 38 bin, wollten wir halt schnellstmöglich ein zweites Kind wenn Mutter Natur es nochmal zulässt.
      Liebe Grüße Claudia https://www.fraumama.de/wp-content/plugins/wp-monalisa/icons/wpml_bye.gif

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      • Hallo Claudi,

        naja ist immer schwer da aus der Ferne was zu sagen. Wenn Du Dich wieder gut fühlst und Du Dir ein zweites Kind wünschst würde ich sagen, mach es. Du könntest mit einer Osteopathin, Physio, Orthopäde und Deiner Gyn darüber sprechen und die sollen beurteilen wie weit Du bist. Beckenboden, Bauchmuskulatur, Abstand der Symphyse etc. können eine Rolle spielen.
        Kann jedenfalls sein, dass sich die Beschwerden bei der 2. Schwangerschaft verstärken.

        Mehr kann ich Dir leider nicht dazu sagen. Alles Gute! Leni

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  6. DANKE fürs aufschreiben!!!!!! ich habe vor 17 Monaten eine Tochter geboren, großes schweres Kind:) Hatte während der Schwangerschaft immer wieder mal Symphysenschmerzen , mal stärker mal schwächer … Wurde abgtan mit „ist normal“… Nach der Geburt war es weg. Nun kommt die Krux. Genau 1 woche nach der Geburt Kam es wieder und wurde stündlich schlimmer. Es gipfelte in einer Nacht wo ich mich keinen Milimeter mehr bewegen konnte und mein Mann den Notarzt gerufen hat. ich wollte keine Kontrastmitteluntersuchung wegen dem stillen aber es war Verdacht auf Ruptur. Keiner weiß warum ich es erst zeitverzögert so gespürt habe….
    Es folgten ca 10 Wochen bettlägrigkeit mit einem Stillsäugling wobei ich mich die ersten 4 Wochen wirklich fast garnicht bewegen konnte. es war körperlich aber vorallem psychisch die Hölle… keiner konnte mir was sagen, keiner helfen. Ins Krankenhaus musste ich im Rollstuhl und jedes Mal Physio war eine Mega Qual. Hab dann Hausbesuche bekommen weil es einfach nicht ging. Bin mehrere Male ohnmächtig geworden bei dem Versuch auf die Toilette zu gehen erc… es war einfach unbeschreiblich. Mit Osteopathie, Akkupunktur, Physiotherapie würde es irgendwann besser .. Aber wie gesagt erst nach 10 Wochen konnte ich wieder halbwegs normal gehen… oh spüre es bis heute manchmal. Jetzt glaube ich dass ich wieder schwanger bin und entweder Spinne ich, oder die Hormone lassen mich die Symphyse echt schön wieder bisschen spüren. hab absolute Panik wie das diesesmal werden wird und will von Anfang an etwas dagegen tun. es tut so gut etwas darüber zu lesen. hab damals nichts gefunden und gedacht ich bleibe für immer bewegungsunfähig:( Aber Mädels Kopf hoch, auch wenn es dauern ( KANN) es wird wieder …

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    • Hallo Vera,

      wow echt tapfer! Mensch da hattest Du wohl wirklich eine Symphysensprengung? Ist das denn später noch einmal kontrolliert worden, als Du abgestillt hattest? Und bist Du dann gar nicht operativ versorgt worden? Alles konservativ?
      Für die jetzige Schwangerschaft jedenfalls alles Gute! Mir geht es zum Glück gerade wieder besser, scheinbar ist das Köpfchen jetzt ins kleine Becken gerutscht und stabilisiert auch ein wenig. Hab jetzt nur noch 2 Wochen Jippi! Träume schon vom Skifahren, Joggen und Handstand machen :)
      Ach so als Tipp falls Du wieder mal ein Bild während der Stillzeit machen möchtest. Ich habe mal während meiner Stillzeit ein Kernspin in München gemacht ohne Kontrastmittel, das war in der Nähe vom Großhaderner KKH.

      Alles Gute! Leni

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  7. Vielen Dank für eure Erfahrungsberichte.

    Ich hatte bei meiner zweiten SS auch eine sehr starke Symphysenlockerung. Ab der 25. SSW wurde es immer schlimmer, mein großer war auch erst 1 1/2, somit musste ich ihn auch noch öfters heben.

    Ich kann nur Raten, schont euch. Bei der dritten Schwangerschaft hab ich ab dem fünften Monat eine Haushaltshilfe bekommen und die war Gold wert. Für 5/6 Stubden am Tag, komplett von der Krankenkasse bezahlt.

    Ganz klar eine Überwindung, aber es ging mir deutlich besser. Natürlich war es nicht weg, aber ich könnte mich mit der verbleibenden Kraft den zwei großen zuwenden, anstatt damit zu putzen.

    LG und alles Gute
    Nora

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  8. Hallo an alle,

    Es tut so gut zu lesen dass man nicht alleine ist. hab damals echt am Rad gedreht, konnte nichts finden, mein Arzt nahm es nicht ernst. @Leni Es wurde nie mittels Bild kontrolliert da Sie immer meinten man kann sowieso nichts tun :/ operieren und stabilisieren machen sie wohl hier nichtmehr. bin jetzt erst 12 ssw und kann mich an manchen Tagen nur schwer im Bett umdrehen… Versuche den Gurt zu tragen aber er rutscht ,vorallem in der Nacht, immer nach oben… Das letzte Mal hat mir der Gurt sehr wenig gebracht aber ich probiere jetzt alles. Hab jetzt einen Termin beim Homöopathen , Osteopathen, eine verschriebene Physioterapie und werde ein bisschen beten. Falls jemand noch irgendwelche Tipps hat bitte gerne teilen. Es wird alles versucht

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    • Hallo Vera,
      ach das tut mir leid, dass es jetzt schon los geht mit den Schmerzen. Wo genau sind die denn diesmal? Vorne an der Symphyse oder hinten am Iliosacralgelenk? Bei mir hat ja das ISG beidseits und die Symphyse weh getan. Bitte achte darauf, dass sie bei der Physiotherapie keine zusätzliche Mobilisation machen. Das macht meist noch mehr Probleme. Denn eine Blockade spielt da selten mit. Besprich das auch mit der Osteopathin was Du in der Physio machst. Manchmal kann es auch sinnvoll sein. Eher die BWS und HWS vom Physio behandeln zu lassen. Wenn Du oben locker lässt dann wirkt sich das auch auf die Statik aus. Meine Erfahrung als Physiotherapeutin ist leider, dass sich auch nicht alle Physios mit der Beckenringinstabilität auskennen, hinzu kommt noch, dass auf der Verordnung vom Arzt oft „gesicherte ISG Blockade“ steht. Das aber so nicht stimmt. Es ist in den meisten Fällen der SS keine Blockade, sondern eine Hypermobilität. Also genau das Gegenteil, wird da zu viel manipuliert entstehen mehr Schmerzen. Der Physio soll Dir lieber Tipps geben für Lagerung, Schmerzreduktion, Muskelaufbau (Beckenboden, Gluteal Muskulatur, Add, AR, ). Wichtig ist, dass Du Dich nach der Physio besser fühlst und nicht schlechter!! Sonst Rücksprache mit Physio!

      Was mich betrifft, ich habe vor einer Woche Entbunden und alles ist gut gegangen. Allerdings habe ich immer noch Probleme mit dem ISG, aber weniger Schmerzen und alles ist jetzt mit weniger Gewicht besser zu ertragen.

      Vera ich bin gespannt wie es bei Dir weiter geht! Halte mich auf dem laufenden. Alles Gute für Dich!

      Leni

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  9. Vielen Dank für eure Beiträge!
    Mir ergeht es auch so.
    Keiner konnte mir bisher so viel Infos geben wie ihr! Und man fühlt sich halt irgendwann deppert wenn einem keiner richtig Glauben will.
    Mein zweiter Sohn ist jetzt neun Mon. alt (mein erster ist gerade zwei geworden, habe also in der Schwangerschaft vieel geschleppt). Im lezten Schwangerschaftsdrittel gings los mit den Symphysenproblemen. ISG Probleme hatte ich schon seit einigen Jahren.
    Arzt und Hebamme haben mich mit „müssen sie leider durch“ abgespeist und meine Einwände und Schmerzbekundungen freundlich belächelt!
    Nach Entbindung wurden die Schmerzen schlimmer, noch schlimmer allerdings erst seit dem Abstillen vor gut zwei Monaten. Ein MRT (musste drauf bestehen) ebenfalls vor zwei Mon. Hatte ein Ödem gezeigt. Laut Arzt wars wohl eine angehende Symphysensprengung.
    Kommende Woche starte ich einen zweiten Anlauf Osteopathie. Während der Stillzeit hats mir leiderr gar nicht gut getan.

    Aber wenn ich von euch lese habe ich Hoffnung dass ich irgendwann wieder Schmerzfrei bin !? An Sport ist noch gar nicht zu denken…

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    • Hallo Caro,

      ja das Ödem (also eine Wasseransammlung) kommt scheinbar durch die Hormone. Und ich denke wenn sich das bei Dir normalisiert hat (jetzt durch das Abstillen hat sich die Hormonsituation wieder verändert), wird es Dir wohl dann wirklich besser gehen.
      Ich habe auch nicht mehr an eine Besserung geglaubt. Genau wie bei Dir von allen Ärzten belächelt. Selbst Physio…ich habe alle Kollegen angeschrieben und nach Hilfe gefragt. Aber es ist wohl wirklich so, dass man sich in Geduld üben muss. Alles andere hilft mal kurzfristig, bekämpft aber nicht die Ursache. Meine Tipps hatte ich hier mal aufgeschrieben.
      Ich habe vor acht Wochen meine Tochter bekommen und fange jetzt gerade an mir mein Leben und meine Sportlichkeit zurück zu holen. Ich habe fast die letzten 2 Monate vor ET nur noch im Haus verbracht (wg, Schmerzen).
      Ich wünsche Dir viel Glück, dass sich bei Dir bald alles normalisiert.

      Grüße Leni

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  10. Hallo,
    Super Beitrag.
    Davon sollten sich einige Ärzte eine dicke Scheibe abschneiden.
    Bin jetzt in der 26ssw und renne seit ca. sechs Wochen zu meinem Frauenarzt. ..mit immer stärker werdenden Schmerzen. Ausage vin diesem:das ist alles normal und gehört zu der Dehnung!
    Letzten Mittwoch ging dann garnichts mehr. ….ab ins Krankenhaus. ….Symphyseblockerung https://www.fraumama.de/wp-content/plugins/wp-monalisa/icons/wpml_cry.gif mein Arzt ist immer noch der Meinungdas alles normal ist und geht nicht weiter darauf ein toll..nächste Woche geht’s dann zu einem anderen Arzt.

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  11. Hallo, ich habe in meiner ersten und bisher einzigen Schwangerschaft ab dem 5. Monat auch eine Symphysenlockerung gehabt. Erst dachte ich, es sei der Ischiasnerv, weil ich die Schmerzen im unteren Rücken und in den Oberschenkeln gespürt habe. Ein paar Wochen später zog es dann sehr stark im Schambeinbereich. Längeres Sitzen, gehen, liegen und im Bett umdrehen wurden immer mehr zur Qual. Meine Hebamme kam vorbei und diagnostizierte eine Symphysenlockerung. Sie zeigte mir, wie ich am besten aufstehen kann (über die Seite rollen, Beine dabei anziehen, Füße über die Bett/Couchkante schieben und mit den Händen seitlich hoch drücken), riet mir alle Bewegungen, bei denen man die Beine spreizen muss sein zu lassen (besonders den Schneidersitz) und schickte mich zum Arzt, um mir einen Symphysengurt verschreiben zu lassen. Leider waren einige Feiertage dazwischen und so bekam ich erst in der 30. SSW. diesen Gurt. Ich habe ihn nur im Stehen und Gehen tragen können, da er im Sitzen und Liegen massiv in meinen Bauch gedrückt hat. Daher war er für mich auch wenig nützlich. Bis zur 35.SSW konnte ich mich so gut wie nicht mehr bewegen. Bin gewatschelt wie eine Ente und hatte heftige Schmerzen. In der 35. SSW. musste ich dann spontan entbinden. Da es unter traumatischen Bedingungen geschah und ich zusätzlich noch eine PDA bekam spürte ich unter der Geburt meine Symphysenlockerung nicht mehr. Die Rückenlage soll bei einer Symphysenlockerung kontraproduktiv sein, habe ich jetzt gelesen, da sie die Symphyse wohl extrem belastet, war bei mir aber nicht anders möglich. Nach der Entbindung spürte ich die Symphyse erst noch stark, dann weniger und jetzt, nach sieben Wochen, wieder sehr stark. Rückbildung habe ich keine gemacht, da meine Hebamme meinte, ich könne damit mehr kaputt machen und bräuchte es auch nicht. In zwei Wochen habe ich einen Termin beim Orthopäden. Ich hoffe sehr, dass er mir helfen kann. Ich habe seit 7 Wochen schon schlimme seelische Schmerzen und mein Kind nur noch im Herzen.https://www.fraumama.de/wp-content/plugins/wp-monalisa/icons/wpml_cry.gif Hoffe, dass ich wenigstens die physischen Schmerzen bald los bin. Eure tollen Beiträge lassen mich ein bisschen darauf hoffen. Eine leichte Linderung der Symphysenschmerzen bemerke ich übrigens bei der Einnahme von Symphytum D12 Globuli. Liebe Grüße!

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  12. Hallöchen zusammen,
    erstmal bin ich froh, dass ich diesen beitrag gefunden habe. ich bin gerade in der 33+2 woche. das ist meine 4. ss und habe diese probleme zum ersten mal.es fing bei mir recht früh an. habe den stützgürtel auch sofort bekommen,als ich danach gefragt habe. meine hebamme hat mich dann zur osteophatin geschickt.nach 2 sitzungen konnte ich ohne den gürtel laufen, den ih immerhin 24 stunden getragen habe. jetzt mittlerweile seit 2 tagen habe ich nur nach dem aufstehen abends von der couch,extreme schmerzen und knacken im schahmbereich. gerade konnte ich noch nicht mal aufstehen,gerade stehen oder alleine laufen. nachts habe ich es immer bei den drehungen von links nach rechts.
    ich hoffe, dass es nicht noch schlimmer wird. ich werde ab heute auch wieder den stützgürtel tragen.

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    • Hallo Claudia,

      ich leide immer noch mit, wenn ich das lese. Genau so ging es mir auch. Ich konnte teilweise, wenn ich von der Couch aufgestanden bin nur noch auf allen vieren gehen. Was mir da etwas geholfen hat: Immer Kissen zwischen die Beine (das das Becken nicht verdreht wird). Besser auf der Couch nicht auf der Seite liegen, die ist doch irgendwie härter/anders als das Bett. Und ich habe mir dann noch so eine Auflage für das Bett gekauft, wo man so einsinken kann. Gibt es mittlerweile auch schon von Lidl, ursprünglich von Tempur.

      Gute Besserung, oder in Deinem Fall viel Geduld bis zur Geburt, dann wird es sicher besser. Bei mir ist es seit dem wöchentlich besser geworden.

      PS: Hast Du meine Zusammenfassung gelesen, was mir gut tat?

      VLG Leni

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  13. Hallo Kerstin.
    Ich bin nun in der 17. Ssw.
    Dieses stechen habe ich bestimmt schon 10 Wochen. Jetzt seit ungefähr 3 Tagen sticht es viel stärker.
    Dies ist meine erste Schwangerschaft. Dieses stechen habe ich jedoch auch wenn ich meine Periode habe. Jedoch bei weitem nicht so stark.
    Am Sonntag kann ich mich beim Arzt vorstelle. Ich hoffe das er mir helfen kann.
    Muss sagen ich habe seit 10 Jahren schon Rückenschmerzen. Vielleicht verstärkt dies den schmerz noch.. ????????

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  14. Hallo, auch ich freue mich über den Artikel und über die ausführlichen Kommentare… Meine FA hat mir Liederkränzen Gürtel verschrieben, sie meint der bringt nichts :( Bin schon bei einer Chiropraktikerin wegen Hypermorbilität, wovon ich immer Schmerzen im ISG bekomme…dabei hat sie mir schon gut helfen können, sterben längeren Spaziergängen rutscht da doch manchmal was verkehrt… Mit Igelball bearbeite ich dann mein Gesäß und bin meist wieder frei von Schmerzen danach. Leider ist jetzt Wochenende und ich 2 Wochen im Urlaub, so dass ich nicht zu ihr kann wegen der Symphysenschmerzen.
    Frage: Hat es jemandschon mit Kinesio Tape versucht???Habe das iwo gelesen…

    LG Schneggeee

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  15. Hallo,
    ich bin auch eine Symphysengeplagte. In der ersten Schwangerschaft hatte ich es schon und jetzt in der zweiten geht es schon ab der 20. Ssw los mit Schmerzen nachts beim Umdrehen oder beim Aufstehen nach längerem Sitzen.
    Ich habe aus der ersten Schwangerschaft so einen Gurt, der ist allerdings nicht extra für Schwangere. Damit kann man sich nicht hinsetzen. Und in der Anleitung steht, dass man ihn nachts nicht tragen sollte. Welchen Gurt hattet ihr denn?
    Gruß,
    Blaudalam

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  16. Ich hab eine geringgradige Symphysenlockerung und die ISGs wackeln auch schon seit Wochen. Bin jetzt 25. Ssw. Mir hilft neben Ruhe mein Seitenschläferkissen und ein Belly Belt. Alles in der ersten ss erprobt und für gut befunden. Am meisten freue ich mich nach der Schwangerschaft darauf wieder flach liegen zu können. Wenn schon locker, dann auch der Mageneingang…
    Letztes mal hab ich etwa ein Jahr für die Symphyse gebraucht, bis auch das gelegentliche Ziepen nach Belastung weg war. 10 Monate davon mit Stillen.
    Und mal ganz deutlich: Wenn ihr Beschwerden habt, dann habt ihr die ganze ss und ein Stück darüber hinaus Anspruch auf Hilfe durch eine Hebamme. Nutzt das! Das ist Kassenleistung. Zwicken und Wehwehchen sind normal, aber richtig Schmerzen etc nicht!!!

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  17. Hallo zusammen,
    Ich hatte Symphysenschmerzen ca ab dem 6. Monat. Im nachhinein war mein tägliches walking, training auf crosstrainer oder wöchentliches step aerobic ziemlich der falsche Weg um fit zu bleiben. Bei der nächsten Schwangerschaft werde ich bei Pilatesboder Yoga bleiben. Wegen Geburtsstillstand gab es einen Kaiserschnitt. Die Schambeinschmerzen gingen nach Wochen nicht zurück, sie wurden sogar stärker. Die Schmerzen wanderten von Schambein nach hinten richtung Sitzbeinhöcker. Frauenärztin konnte nicht helfen bzw nur Ibugrofen geben, dasselbe bei Hausarzt. Erster Osteopath-therapie etwas geholfen, aber nucht langfristig, zweiter Osteopath hatte keine Ahnung.. Ausser endlich mal ne Diagnose mitgeteilt: Knochenhautentzündung/Reizung. Kurz gegoogelt und prompt mal Perskindol Cool Wallwurz Gel gekauft. Unten aufgetragen, Schmerzen nach 1 Tag um ca 50% weniger.. Nach 2x täglicher anwendung nach 1 monat, keine Schmerzen mehr! EndlIich kann ich wieder richtig Sport machen…. 11 Monate nach Geburt! Ich kann das Gel extrem weiterempfehlen! Lg Gabriela

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  18. Hallo Kerstin,

    sehr spannender Artikel, vor allem die Punkte zur Akupunktur waren mir neu. Meine Frau hat damals eine sehr höllische Zeit wegen Symphysenschmerzen durchmachen müssen. Wie auch schon beschrieben ging es auch los mit dem Treppen steigen, was zuletzt auch nicht mehr wirklich möglich war. Wir haben damals tatsächlich über die Hebamme Hilfe bekommen, alles durch die Kasse übernommen. Die Hilfe sollte man also unbedingt wahr nehmen!

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  19. Merkwürdige Ärzte gibt es manchmal. Da bin ich froh, einen offensichtlich „guten“ zu haben. Meiner hat bei der Beschreibung der Symptome gleich auf die Symphyse getippt und einen Vaginalultraschall gemacht. Er stellte eine „Spalte“ von 1,3cm statt max 0,8cm fest, meinte, dass das auf jeden Fall schmerzhaft sein muss und beriet mich über den Gürtel, Tapes etc. Letztlich hat er mir aufgrund diverser positiver Freedbacks anderer Patientinnen Globoli (Symphytum C 30) verschrieben und ich bilde mir ein, dass das geholfen hat – auch wenn ich bis zur Entbindung nie 100% schmerzfrei war. Geschadet hat es auf jeden Fall nicht, ist günstig und sollte einen Versuch wert sein.

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